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Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?

Messegelände
13:00 - 14:00 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: TRADUKI

Kurzbeschreibung

Eine Frage mit ausschließlich falschen Antworten

Beschreibung

Der Essay des bosnischen Autors und Literaturkritikers Mirnes Sokolović bezieht sich natürlich auf Adornos berühmtes Dictum: ”Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“. Poesie nach Srebrenica? Wie lässt sich dichten, wenn die Sprache zerrüttet und korrumpiert, das Grauen unaussprechlich ist, Intellektualität die Barbarei nicht nur nicht verhindert, sondern befördert hat? Srebrenica, der Name der Stadt im Osten von Bosnien-Herzegowina, ist untrennbar mit den dort verübten Verbrechen verknüpft. In der Nr. 250 der Zeitschrift „Manuskripte“ kommen literarische und essayistische Stimmen von außen und innen zu Wort. Die Texte wagen den Versuch einer adäquaten Darstellung und Aufarbeitung von Ereignissen, die bis heute vor allem eines hervorrufen: Sprachlosigkeit.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Messestand TRADUKI  (Halle 4, Stand D403)