Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Er wird seit 1994 jährlich vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Das Preiskuratorium bilden der Freistaat Sachsen, die Stadt Leipzig, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. und die Leipziger Messe.

Preisträger Johny Pitts (Bildquelle: © Jamie Stoker)

Johny Pitts ist der Preisträger 2021

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2021 wird dem britischen Essayisten, Schriftsteller und Fotografen Johny Pitts für sein Buch „Afropäisch. Eine Reise durch das schwarze Europa“ verliehen. Das nachdenkliche Buch verknüpft Reportagen und literarische Essays zu einem zeitgenössischen Portrait auf der Suche nach seiner postkolonialen Identität. Es erschien im September 2020 bei Suhrkamp in Berlin. Helmut Dierlamm hat das Werk aus dem Englischen übersetzt. Die Preisverleihung an Johny Pitts findet im Rahmen des Festakts von Leipzig liest extra am Abend des 26. Mai 2021 statt. Die Laudatio hält die Lektorin, Verlegerin und Literaturagentin Elisabeth Ruge.

Im Rahmen des Festaktes wird auch der Preisträger 2020 László Földényi coronabedingt nachträglich geehrt.

Kritisch und fair: Die Jury für das Preisjahr 2021

  • Skadi Jennicke (Bürgermeisterin für Kultur der Stadt Leipzig)
  • Michael Krüger (Autor, Verleger, Übersetzer, München)
  • Johannes Riis (Verleger, Kopenhagen)
  • Elisabeth Ruge (Autorin, Verlegerin, Literaturagentin, Berlin)
  • Daniela Strigl (Essayistin, Kritikerin, Dozentin, Wien)

Die bisherigen Preisträger:

  • 2020: László Földényi (Ungarn)
  • 2019: Masha Gessen (USA)
  • 2018: Åsne Seierstad (Norwegen)
  • 2017: Mathias Énard (Frankreich)
  • 2016: Heinrich August Winkler (Deutschland)
  • 2015: Mircea Cărtărescu (Rumänien)
  • 2014: Pankaj Mishra (Indien)
  • 2013: Klaus-Michael Bogdal (Deutschland)
  • 2012: Ian Kershaw und Timothy Snyder (Großbritannien und USA)
  • 2011: Martin Pollack (Österreich)
  • 2010: György Dalos (Deutschland)
  • 2009: Karl Schlögel (Deutschland)
  • 2008: Geert Mak (Niederlande)
  • 2007: Gerd Koenen (Deutschland) und Michail Ryklin (Russland)
  • 2006: Juri Andruchowytsch (Ukraine)
  • 2005: Slavenka Drakulić (Kroatien), lebt in Stockholm, Wien und Sovinjak (Kroatien)
  • 2004: Dževad Karahasan (Bosnien-Herzegowina), lebt in Graz und Sarajevo
    (Anerkennungspreis: Gábor Csordás, Ungarn)
  • 2003: Hugo Claus (Belgien)
    (Anerkennungspreis: Barbara Antkowiak, Deutschland)
  • 2002: Bora Ćosić (Kroatien), lebt in Rovinj (Kroatien) und Berlin
    (Anerkennungspreis: Ludvik Kundera, Tschechien)
  • 2001: Claudio Magris (Italien)
    (Anerkennungspreis: Norbert Randow, Deutschland)
  • 2000: Hanna Krall (Polen)
    (Anerkennungspreis: Peter Urban, Deutschland)

Ihre Ansprechpartnerin

Kerstin Grüner
Projektleitung Internationaler Bereich/Projektmanagerin Musik, Buchkunst & Grafik