Live-Podcast zur Anthologie: Literarisch, Solidarisch: Perspektiven auf einen neuen Literaturbetrieb
Beschreibung
Hatice Açıkgöz hat eine Anthologie herausgegeben! Literarisch, Solidarisch – Perspektiven auf einen neuen Literaturbetrieb (Verbrecher Verlag, 2026) vereint achtzehn Stimmen, die Aspekte der aktuellen Literaturlandschaft beleuchten und versuchen, einen solidarischen Literaturbetrieb zu imaginieren. Texte der Beitragenden handeln u.A. von neuen Möglichkeiten, Juryarbeit solidarisch auszuüben, Literaturveranstaltungen für alle Involvierten solidarischer anzugehen oder unter neuen Perspektiven zu bloggen. Auch Probleme der Autor*innen werden behandelt, z.B. Sexismus, mentale Gesundheit oder Rassismus. Die Beitragenden haben dazu ganz verschiedene Formen für die Texte gewählt: Es gibt lyrische Positionen, Theatertexte und klassische Essays. Das Ziel von ‚literarisch, solidarisch‘ ist es, den Status quo herauszufordern und konkrete Schritte für einen solidarischeren Literaturbetrieb zu fördern. In der Live-Podcastfolge auf der Buchmesse stellen wir die Anthologie vor und sprechen mit Autor*innen über ihre Essays. Literarisch, Solidarisch ist der Podcast von Hatice Açıkgöz, Dara Brexendorf und Zara Zerbe. Dort sprechen verschiedene Gäst*innen aus dem Literatur- & Kulturbetrieb über ihre Erfahrungen und schaffen einen Raum für literarische und gesellschaftliche Utopien.
Hatice Açıkgöz ist 1993 in Bremen geboren und lebt in Hamburg. Sie arbeitet als freie Autorin, Künstlerin und Redakteurin. 2022 erschien ihre Erzählung „ein oktopus hat drei herzen“ im Sukultur Verlag, 2023 ihr Lyrikdebüt „fancy immigrantin. ein poetisches tagebuch“ im w_Orten & meer Verlag. Gemeinsam mit Dara Brexendorf und Zara Zerbe produziert sie den Podcast „literarisch, solidarisch“. Im März 2026 erscheint eine gleichnamige Anthologie im Verbrecher Verlag, die sie herausgegeben hat. Derzeit arbeitet sie an ihrem Romandebüt.
Dara Brexendorf lebt als freie Autorin und Literaturvermittlerin in ihrer Heimatstadt Kiel. Sie moderiert die Lesebühne im Literaturhaus Schleswig-Holstein, ist Teil des Literaturmagazins Der Schnipsel und des Podcasts Literarisch, Solidarisch. Sie studierte Medien- und Literaturwissenschaft in Mainz und Kiel, anschließend Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2025 erhielt sie den Liliencron Nachwuchspreis für Lyrik aus Schleswig-Holstein. Am 30. März 2026 erscheint ihr Debütroman PARADISE BEACH im Kölner Eichborn Verlag.
Sarah Berger, 1985 in Timișoara geboren, ist eine deutsch-rumänische, queere Schriftsteller_in, Fotograf_in und Performancekünstler_in. Bergers Arbeiten verbinden autofiktionale Texte, Fotografie und Soziale Medien mit einer konsequent queer-feministischen Haltung. Mit dem Band Match Deleted – Tinder Shorts (2017) veröffentlichte Berger eine Sammlung von Mikroerzählungen über digitale Intimität. Zwischen Oktober 2024 und Oktober 2026 wurden Auszüge aus Bergers fotografischen Aktstudie HOLES im Rahmen der Ausstellung Apropos Sex im Museum für Kommunikation Frankfurt am Main und Berlin gezeigt.
Josephine Apraku ist schreibende Mutter und Referent*in für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit. In Essays, Kinder- und Sachbüchern beschäftigt sich Josephine mit Machtverhältnissen – oft aus einer persönlich-politischen Perspektive. Texte von Josephine erschienen etwa in Vogue Germany, dem Missy Magazine und in mehreren Sammelbänden. Im gemeinsamen Podcast spricht Josephine mit Mareice Kaiser über das, was wir alle brauchen: »Revolution und Ferien«.