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Die üblichen Mauern

Messegelände
16:00 - 16:30 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Leipziger Literaturverlag Dr. Torsten Klemm / Viktor Kalinke

Kurzbeschreibung

Die Donau verbindet und trennt Welten auch in der Kirche. Davon erzählt Gerhard Weinreichs Roman.

Beschreibung

Die Donau ist der europäischste Fluß. Er verbindet und trennt Welten. Diesen Spannungen folgt Gerhard Weinreich in seinem Roman „Die üblichen Mauern“, angesiedelt in Rauenbrunn, einer fiktiven bayerischen Donaustadt. Der Roman wird geprägt vom Konflikt zwischen der Moderne und der Vergangenheit. Ein Ermittler der altehrwürdigen römischen Glaubenskongregation stößt dort bei einem Todesfall im Bistum mit der örtlichen Staatsanwaltschaft zusammen: hier moderne Forensik und Aktenroutine, dort ein Priester, der sich auf geschulte Intuition und seinen klaren Verstand verläßt. Seine Methode ist selbst im Vatikan umstritten – doch er bleibt ihr treu. Er bevorzugt es, gegen den Strom zu schwimmen. Unerwartet stirbt der Finanzleiter des bayerischen Bistums. Während die Staatsanwaltschaft von einer natürlichen Todesursache ausgeht, wird die Glaubenskongregation in Rom hellhörig und setzt Monsignore Ries auf den Fall an. Handelt es sich in Wahrheit um ein Verbrechen, in das ein Kirchenvertreter verwickelt ist? Der Verdacht fällt rasch auf den Bischof – ein Mann mit allzu weltlichen Geheimnissen. Die Untersuchung spitzt sich zu, als der Papst im Sterben liegt. Sein baldiger Nachfolger hat ausgerechnet diesen Bischof als neuen Präfekten der Glaubenskongregation auserkoren, so daß Monsignore Ries gegen seinen künftigen Vorgesetzten ermittelt. Je näher er der Wahrheit kommt, desto tiefer gerät er in ein erbarmungsloses Machtspiel.

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Globale Perspektiven  (Halle 4, E303)