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Sechs Länder, mehr als zwei Jahrzehnte Hoffnung

Der Westbalkan im Wartezimmer der EU

Messegelände
10:30 - 11:15 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Forum Offene Gesellschaft

Kurzbeschreibung

Franziska Tschinderle, Krsto Lazarević und Danijel Majić im Gespräch

Beschreibung

Seit 2003 warten die Staaten des Westbalkans vergeblich auf die Türöffnung der EU. Was lange wie ein eingefrorener Prozess wirkte, hat durch den Krieg in der Ukraine plötzlich neue Dringlichkeit bekommen. Montenegro strebt nun an, bis 2028 das 28. Mitglied der Union zu werden, während der albanische Ministerpräsident Edi Rama jüngst ein Beitrittsziel bis 2030 verkündete. Doch ist das realistisch? Wie sieht es heute mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Region aus? Und wie unterschiedlich sind die Perspektiven auf Europa?

Diese Fragen beleuchten die Journalistin Franziska Tschinderle sowie die Journalisten Krsto Lazarević und Danijel Majić im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse und werfen dabei einen scharfsinnigen Blick auf Themen wie die Massenproteste in Serbien, das Erinnern an den Völkermord von Srebrenica, den Tourismushype auf Kosten der Umwelt in Albanien sowie die dramatischen Folgen der massiven Abwanderung in die EU – vor allem nach Deutschland.

Eine inspirierende Vertiefung finden Sie in ihrem Buch „Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU“, das im Herbst 2025 bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erschienen ist.

In Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung

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Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Offene Gesellschaft  (Halle 5, K500)