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Kriminacht im Weimarer Dreieck Plus

Eine Krimi-Reise durch Polen, Frankreich, Deutschland und die Ukrainee

Stadtgebiet
20:00 - 23:00 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin Filiale Leipzig , Institut Français, Ukrainisches Institut Deutschland, Edition Nautilus, Polente-Verlag, Mathes & Seitz

Kurzbeschreibung

Vier Autor*Innen bieten Einblicke in ihre Welt der Kriminellen, Verdächtigen und Kommissar*innen

Beschreibung

Krimis bieten Spannung sowie Einblicke in die Welt von Kriminellen, verdächtigen Personen und Kommissar*innen. Aber sie porträtieren auch Städte, Länder und Gesellschaften mit ihren Eigenheiten, Halb- und Unterwelten, Menschen mit Ängsten und Hoffnungen. Die Kriminacht bietet all das aus den Ländern des „Weimarer Dreiecks“ Deutschland, Frankreich und Polen sowie aus der Ukraine.

Frankreich:
Lucie Rico – „GPS“ (Matthes & Seitz, aus dem Französischen von Milena Adam)
Lucie Rico erzählt mit subtiler Spannung und dunklem Humor von einer wahnwitzigen Suche, die sich immer mehr ins Innere verlagert. „GPS“ ist ein Roman über Freundschaft, Verlust und das Verschwimmen der Wirklichkeit im digitalen Raum – eine literarische Ortung in einer Welt, in der alles sichtbar scheint und doch so vieles im Verborgenen liegt.

Ukraine:
Natalka Sniadanko
Natalka Sniadanko ist im deutschsprachigen Raum als Romanautorin bekannt, erst in jüngster Zeit hat sie begonnen auch Kriminalromane zu schreiben. Darüber hinaus hat sie bedeutende AutorInnen aus dem Deutschen und Polnischen ins Ukrainische übersetzt. Sie lebt derzeit in Leipzig. In deutscher Sprache erschien zuletzt: "Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde" (Haymon). Ihre noch nicht erschienenen Krimis spielen in Wien und Lviv/ Lemberg. „Der erste Fall der Kaiserin“ (2021) „Morde im Burgtheater“ (2024)

Deutschland:
Sophie Sumburane – „Keine besonderen Auffälligkeiten“ (Edition Nautilus)
Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg. Ein Mann tötet die 51-jährige Edeltraud Nixdorf in der Kleingartenanlage. Weitere Morde folgen, insgesamt bringt der Unbekannte fünf Frauen und ein Baby um. Drei weitere Menschen können entkommen. Verdächtigungen und Beschuldigungen erschüttern die Dorfgemeinschaft, während fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer fällt. Sophie Sumburane porträtiert nach dem wahren Fall des letzten Serienmörders der DDR eine verunsicherte Gesellschaft im Vakuum der Wendezeit.

Polen:
Maciej Siembieda – „Katharsis“ (Polente-Verlag, aus dem Polnischen von Ewa Krauss)
Ein griechischer Partisan landet 1949 mit seiner Familie in einem geheimen Krankenhaus auf der polnischen Ostseeinsel Wollin. Trotz Identitätswechsel holt ihn seine Vergangenheit. Ein Schmuggler beherrscht in den 1930ern den Schwarzmarkt in Gdynia, doch Verrat und Krieg werden sein Leben in eine Abfolge schrecklicher Ereignisse verwandeln. Ihre und weitere Schicksale kreuzen sich. Siembieda wurde 2023 mit dem ersten Band seiner „Griechischen Trilogie“ mit dem Publikumspreis des wichtigsten polnischen Krimipreises „Großkaliber“ ausgezeichnet.

Weitere Eintrittsinformationen

ab 16 Jahren

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Polnisches Institut

Adresse
Markt 10 04109 Leipzig