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Plattform für neue Zusammenarbeit: Förderprogramme für Verlage

Messegelände
15:00 - 16:00 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Writers' House of Georgia

Kurzbeschreibung

Writers House Georgia bietet Verlagen Förderprogramme, die bis zu 70% der Übersetzungskosten decken

Beschreibung

Das Writers’ House of Georgia lädt Verlage ein, seine Förderprogramme zu entdecken, die bis zu 70 % der Kosten für die Übersetzung und Veröffentlichung georgischer Literatur abdecken. Im Rahmen der Veranstaltung werden Professor Manana Tandashvili sowie die Übersetzerin und Wissenschaftlerin Kristiane Lichtenfeld, Autorin von GEORGIEN zu Wort kommen lassen, über die Perspektiven der zeitgenössischen georgischen Literatur im deutschsprachigen Raum sprechen und erfolgreiche Projektbeispiele präsentieren.

Das Writers’ House of Georgia, eine staatliche Institution zur Förderung georgischer Literatur im In- und Ausland, vertritt Georgien auf internationalen Literaturfestivals und Buchmessen, darunter Frankfurt, London und Paris. 2018 war Georgien erfolgreich als Ehrengastland auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Das Writers’ House of Georgia setzt sein Förderprogramm fort und bietet ausländischen Verlagen finanzielle Unterstützung an, die bis zu 70 % der Veröffentlichungskosten abdeckt. Verlage außerhalb Georgiens haben die Möglichkeit, sich zweimal jährlich um Fördergelder für Übersetzungen von Texten georgischer Schriftsteller bzw. für Druckkosten zu bewerben.
Professor Manana Tandaschwili, die seit 2002 das Fachgebiet Kaukasiologie an der Goethe-Universität Frankfurt betreut, ist aktiv in der Frankfurter Literaturszene tätig. Sie gründete den Frankfurter Literatursalon EUTERPE, nachdem sie in den Jahren 2008-2009 mehrere Literaturabende im Rahmen der Georgischen Kulturwochen an der Goethe-Universität Frankfurt und in der Romanfabrik Frankfurt erfolgreich organisiert hatte. Sie hat seit 2008 mehr als 140 Literaturabende in Deutschland, der Schweiz und Österreich organisiert und moderiert. Sie wird als Herausgeberin der Georgischen Literatur im deutschsprachigen Raum von ihren Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit deutschen Verlagen berichten.

Kristiane Lichtenfeld, die als Wissenschaftlerin und Übersetzerin tätig ist, wird die Perspektiven der georgischen Literatur auf westlichen Märkten untersuchen und ihre eigene Sichtweise darlegen, die sich aus ihrer jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit der georgischen Literatur seit den 1980er-Jahren entwickelt hat. In ihrem Buch GEORGIEN zu Wort kommen lassen (Nora-Verlag, 2020) werden Essays und Interviews vorgestellt, die sich mit der georgischen Literatur befassen und den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Georgien betonen. Es beinhaltet Werke von Schriftstellern, die von der klassischen bis zur modernen georgischen Literatur reichen.

Weitere Eintrittsinformationen

ab 18 Jahren

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Fachforum +  (Halle 5, G511)