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Meinungsfreiheit | Keine Macht der Ohnmacht

Stadtgebiet
19:00 - 20:00 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Piper Verlag GmbH

Kurzbeschreibung

Wie unser wichtigstes Grundrecht staatlich beschränkt wird​ und Strategien gegen Rechtsruck.

Beschreibung

Ronen Steinkes Buch:
Noch nie gab es in der Bundesrepublik so viele und so strenge Gesetze zur Regulierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit wie heute. In den vergangenen zehn Jahren ist eine Vielzahl neuer Paragrafen hinzugekommen, um bestimmte Äußerungen zu verbieten. Der Staat definiert etliche Sätze als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen volatilen Lage, so argumentiert der promovierte Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.

Ronen Steinke, geboren 1983, ist leitender Redakteur der SZ, Mitglied des PEN Berlin und Lehrbeauftragter für Strafrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Berlin Verlag erschienen Bestseller wie »Verfassungsschutz« und »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich«. Für Letzteren wurde er mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus 2022 ausgezeichnet. Steinke lebt in Berlin.

Matthias Quents Buch:
Deutschland im Krisenmodus: hohe Preise, Kriege, Klimawandel, politische Radikalisierung. Millionen reagieren mit Wut oder ziehen sich zurück. Ohnmacht ist ein Massenphänomen – viele haben den Eindruck, nichts tun zu können. Dieses Buch analysiert die Reaktionen in der Gesellschaft: Wer kämpft, wer flieht, wer erstarrt – und warum das über die Zukunft unserer Demokratie entscheidet. Auf Basis neuer Daten und eindringlicher Fallgeschichten erklärt es Mechanismen und zeigt, wie wir wieder aktiv werden und ins Handeln kommen.

Prof. Dr. Matthias Quent ist Soziologe und Autor mehrerer Bücher. Geboren 1986 und aufgewachsen in Ostdeutschland, forscht er zu Demokratie und gesellschaftlichem Wandel. Aus den Medien ist er für seine Analysen zum Rechtsextremismus bekannt.

Weitere Eintrittsinformationen

ab 16 Jahren

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Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Stiftung Forum Recht

Adresse
Universitätsstraße 20 04109 Leipzig