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Wo sich die Erde verändert – Künstlerische Perspektiven auf die ökologischen Wunden des Krieges

Messegelände
15:00 - 16:00 Uhr So. 22. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine , Ukrainisches Buchinstitut, Ukrainisches Institut

Kurzbeschreibung

Krieg verändert Landschaften – Kunst und Literatur machen ökologische Schäden sichtbar und denkbar.

Beschreibung

„Where the Earth Changes“ bringt Autor:innen, Forscher:innen und Künstler:innen zusammen, um zu erörtern, wie Krieg die Umwelt verändert und wie die Kultur auf diese Veränderungen reagiert. Von verschmutzten Flüssen und zerstörten Wäldern bis hin zur langsamen Gewalt, die in Boden und Luft eingebettet ist, untersucht das Panel die oft unsichtbaren ökologischen Wunden, die Konflikte hinterlassen. Die Teilnehmer:innen diskutieren, wie Literatur und bildende Kunst diese Veränderungen dokumentieren, neue Formen der Aufmerksamkeit schaffen und Narrative entwickeln, die sowohl Raum für Verlust als auch für Widerstandsfähigkeit bieten. Das Gespräch wird sich auch mit der ethischen Verantwortung von Geschichtenerzählern und kulturellen Institutionen im Umgang mit Umweltschäden befassen. Durch die Untersuchung der Schnittstellen zwischen Ökologie, Erinnerung und Kreativität bietet das Panel ein tieferes Verständnis dafür, wie Kultur die langfristigen Auswirkungen von Krieg beleuchten und dazu beitragen kann, eine nachhaltigere Zukunft zu entwerfen.

Teilnehmer:innen
Asia Bazdyrieva (Ukraine)
Wissenschaftlerin und Autorin mit Fokus auf Beziehungen zwischen Naturwissenschaften, Politik und Bildproduktion. Mitinitiatorin des Projekts Geocinema. Fulbright-Stipendiatin, Digital-Earth-Fellow; aktuell PhD an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Kateryna Botanova (Ukraine/Schweiz)
Kulturforscherin und Kuratorin zu Dekolonialität und Solidarität. Ko-Kuratorin der Biennale Culturescapes. Leiterin Analytik am Frontier Institute und Kuratorin an der Research Platform des PinchukArtCentre. Mitglied von PEN Ukraine.

Olesia Ostrovska-Liuta (Ukraine)
Generaldirektorin von Mystetskyi Arsenal in Kyjiw, Kuratorin und Autorin zahlreicher Texte zu Kultur und Politik. Kuratorin der Ausstellung Heart of Earth. Ehemalige stellvertretende Kulturministerin und UNESCO-Komitätsmitglied.

Adrian Ivakhiv (Kanada) ist Inhaber des J. S. Woodsworth Chair in the Humanities an der Simon Fraser University in Vancouver, Kanada. Zuvor war er Professor für Environmental Thought and Culture an der University of Vermont (USA).
Zu seinen jüngsten Publikationen zählen das Buch The New Lives of Images: Digital Ecologies and Anthropocene Imaginaries in More-than-Human Worlds (Stanford)

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Donau-Bühne  (Halle 4, D300/C301)