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Donau – politisch

Wortmacht: Literatur gestaltet Demokratie

Messegelände
14:00 - 15:00 Uhr So. 22. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine

Kurzbeschreibung

Wie Autor*innen trotz Polarisierung und Zensur Denkräume öffnen und Verantwortung mit Freiheit verbinden.

Beschreibung

Thomas Mann bezeichnete Sprache als ein Instrument der Demokratie – ein Medium, das nicht nur künstlerischen Ausdruck ermöglicht, sondern zugleich Verantwortung trägt, Freiheit verteidigt und Propaganda entgegenwirkt. Diese Einsicht gewinnt heute dramatisch an Bedeutung. Rund 40 Prozent der Weltbevölkerung leben in illiberalen Systemen, in denen freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Kunst eingeschränkt werden. Unter diesen Bedingungen wird Literatur zu einem der letzten Räume, in denen noch Unsagbares formuliert, gesellschaftliche Komplexität sichtbar gemacht und demokratisches Denken verteidigt werden kann.

Das Panel mit Michal Hvorecký (Slowakei), Danilo Lučić (Serbien), Kinga Tóth (Ungarn) bringt literarische Stimmen aus verschiedenen Teilen des Donauraums zusammen, um zu diskutieren, welche Rolle Literatur heute im Sinne Thomas Manns für die Bewahrung von Freiheit und demokratischen Ideen spielt. Moderiert wird die Diskussion von Gábor Polyák. Im Zentrum stehen Fragen danach, wie Autor*innen angesichts politischer Polarisierung, Zensur und Manipulation öffentliche Räume des Denkens öffnen und wie Literatur gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, ohne ihre ästhetische Freiheit zu verlieren.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Donau-Bühne  (Halle 4, D300/C301)