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„Autorinnen im Kanon? Klar, wenn sie brav Preise gewinnen…“

Kanon, Preise und Kritik: Literatur von Frauen

Messegelände
12:00 - 13:00 Uhr So. 22. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine

Beschreibung

Der literarische Donauraum steht durch die Verleihung des Nobelpreises für Literatur 2025 sowie des Booker Prize stärker denn je im internationalen Fokus. Diese besondere Aufmerksamkeit bietet einen Anlass, die Literaturproduktion der Donauländer genauer zu betrachten: Wer prägt heute den literarischen Kanon? Wie funktionieren Preisvergabe, Kritik und Sichtbarkeit in einer Region, deren Kulturen von Mehrsprachigkeit, politischen Umbrüchen und vielfältigen literarischen Traditionen geprägt sind? Und welche Rolle spielen insbesondere Autorinnen in diesem komplexen Gefüge – in einer Zeit, in der ihre Stimmen zugleich stärker gehört und doch vielerorts weiterhin marginalisiert werden?

Das Panel bringt zentrale literarische Stimmen des Donauraums zusammen: Liliana Corobca (Rumänien), Kinga Tót sowie Tanja Šljivar (Serbien). Gemeinsam diskutieren sie, wie Preise vergeben werden, wer heute über Anerkennung entscheidet, wie literarische Kritik im internationalen und regionalen Kontext funktioniert und wie sich die Position der Autorinnen in den Donauländern verändert.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Literatur aus der Region zu größerer Sichtbarkeit gelangt - und wie ein neuer, vielfältigerer Kanon entstehen kann, der die Komplexität der Donauliteraturen authentisch widerspiegelt.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Donau-Bühne  (Halle 4, D300/C301)