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Wenn der Alltag zur Geschichte wird

Messegelände
15:00 - 16:00 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine

Kurzbeschreibung

Diskussion über die Bedeutung kollektiver und individueller Erinnerung sowie über die Rolle der Literatur in Zeiten nach, in denen der Alltag selbst zu Geschichte wird.

Beschreibung

Georgi Gospodinov ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen bulgarischen Schriftsteller, der in seinen Romanen Fragen von Erinnerung und Vergessen, das Verhältnis von Kollektivem und Persönlichem sowie Nostalgie untersucht und feinfühlig wie treffend von den Erfahrungen der Länder des postkommunistischen Blocks erzählt. „…die Geschichte ist immer näher, als sie im Rückspiegel erscheint“, sagt der Protagonist seines mit dem International Booker Prize ausgezeichneten Romans Zeitzuflucht.

Ostap Slywynskyj ist ein ukrainischer Dichter, Literaturwissenschaftler und Übersetzer, dem die ukrainischen Ausgaben von Gospodinovs Zeitzuflucht und Natürlicher Roman zu verdanken sind. Im Jahr 2022 stellte er das Wörterbuch des Krieges zusammen – eine Sammlung dokumentarischer Zeugnisse von Menschen, die unter dem russischen Angriffskrieg gelitten haben. Moderiert die Veranstaltung Olesia Ostrovska-Liuta, Generaldirektorin des Nationalen Kunst- und Kulturmuseumskomplexes „Mystetskyi Arsenal” (Kunstarsenal), Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Autorin zahlreicher Texte über Kunst, Kultur und Politik.

Während der Diskussion denken die Autoren über die Bedeutung kollektiver und individueller Erinnerung sowie über die Rolle der Literatur in Zeiten nach, in denen der Alltag selbst zu Geschichte wird.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Donau-Bühne  (Halle 4, D300/C301)