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Wenn der Alltag zur Geschichte wird (aktualisiert) - [Aktualisierung: Mitwirkende geändert]

Messegelände
15:00 - 16:00 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: Goethe-Institut , House of Europe, Mystetskyj Arsenal

Kurzbeschreibung

Diskussion über die Bedeutung kollektiver und individueller Erinnerung sowie über die Rolle der Literatur in Zeiten nach, in denen der Alltag selbst zu Geschichte wird.

Beschreibung

Georgi Gospodinov ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen bulgarischen Schriftsteller. In seinen Romanen untersucht er Fragenvon Erinnerung und Vergessen, das Verhältnis von Kollektivem und Persönlichem sowie Nostalgie und erzählt dabei auf feinfühlige und treffende Weise von den Erfahrungen der Länder des postkommunistischen Blocks. „Die Geschichte ist immer näher, als sie im Rückspiegelerscheint“, sagt der Protagonist seines mit dem International Booker Prize ausgezeichneten Romans „Zeitzuflucht“. Über seine Werke sprechen zwei seiner Übersetzer: Ostap Slywynskyj und Alexander Sietzman.

Ostap Slywynskyj ist ein ukrainischer Dichter, Literaturwissenschaftler und Übersetzer. Ihm sind die ukrainischen Ausgaben von Gospodinovs „Zeitzuflucht” und „Natürlicher Roman” zu verdanken. Im Jahr 2022 stellte er das „Wörterbuch des Krieges” zusammen, eine Sammlung dokumentarischer Zeugnisse von Menschen, die unter dem russischen Angriffskrieg gelitten haben.

Alexander Sitzmann studierte Skandinavistik und Slawistik an der Universität Wien, wo er heute forscht und lehrt. Für seine Übersetzungenaus dem Bulgarischen, Mazedonischen und aus skandinavischen Sprachen wurde er vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung und dem Brücke-Berlin-Theaterpreis.

Die Veranstaltung wird moderiert von Olesia Ostrovska-Liuta, Generaldirektorin des Nationalen Kunst- und Kulturmuseumskomplexes „MystetskyiArsenal” (Kunstarsenal), Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Autorin zahlreicher Texte über Kunst, Kultur und Politik.

Während der Diskussion denken die Autorinnen und Autoren über die Bedeutung kollektiver und individueller Erinnerung sowie über dieRolle der Literatur in Zeiten nach, in denen der Alltag selbst zu Geschichte wird.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Donau-Bühne  (Halle 4, D300/C301)