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Parlamentswahlen 2026 – Ungarn vor dem Ende der Ära Orban?

Messegelände
15:00 - 16:00 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Südosteuropa-Gesellschaft

Kurzbeschreibung

Welche Folgen hat die Orban-Ära für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Medienfreiheit in Ungarn?

Beschreibung

Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten prägt Viktor Orbán mit seiner Fidesz-Partei die ungarische Politik. Seine Regierungszeit steht für den systematischen Abbau rechtsstaatlicher Strukturen, die Einschränkung unabhängiger Medien sowie eine zunehmende Entfremdung zwischen Budapest und Brüssel. Für die Europäische Union war Ungarn in dieser Zeit zugleich Partner und Problemfall – als Mitgliedstaat, der europäische Werte in Frage stellt, und als Motor politischer Polarisierung in der EU. Mit Blick auf die Parlamentswahlen 2026 richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf Péter Magyar und seine TISZA-Partei, die sich als glaubwürdige Alternative zum Fidesz-System präsentiert. Unklar scheint aber, ob er das über Jahre gefestigte Machtmonopol Orbáns ernsthaft gefährden kann und wie groß die Chancen für einen Wandel in Ungarn wirklich sind. In unserer Panel-Diskussion werden wir folgenden Fragen nachgehen: Welche Folgen hatte die Orbán-Ära für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Medienfreiheit in Ungarn? Welche politischen Alternativen bieten Péter Magyar und die TISZA-Partei, und wie realistisch ist ein Machtwechsel 2026? Was würde ein Regierungswechsel in Ungarn für die EU bedeuten – innenpolitisch wie geopolitisch?

Weitere Eintrittsinformationen

ab 16 Jahren

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Café Europa  (Halle 4, E401)