Neues zum Lesen von Torwartlegenden, Thriller-Experten und Kinderbuchstars
Auch dieses Jahr haben sich wieder prominente Namen für die Buchmesse und Leipzig liest angemeldet. Sie bringen Bücher mit, die unter die Haut gehen. Dazu zählen Thriller-König Sebastian Fitzek, Horror-Queen Annika Strauss, renommierte Kinderbuchautoren wie Paul Maar und Kabarettist Bernhard Hoëcker aber auch Künstlerinnen wie Miriam Davoudvandi, eine der einflussreichsten Stimmen der feministischen Öffentlichkeit im Rap-Bereich, und Péter Gulácsi, Torwart des RB Leipzig und der ungarischen Nationalmannschaft.
Zu Gast sein werden ebenfalls Managerlegende Peter Schimmelpfennig und Dieter Birr, Frontmann, Sänger, Gitarrist und Komponist der Puhdys. Sie präsentieren „Der Doppelagent“, das Buch von Gunnar Leue, mit dem der Journalist Schimmelpfennigs außergewöhnliche Erinnerungen festgehalten hat. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie DDR-Bands wie die Puhdys, City oder Karat es geschafft haben, in der damaligen BRD live aufzutreten und hunderttausende Platten zu verkaufen, kann es bei dem von Leue moderierten Gespräch erfahren.
Mit Spannung erwartet werden auch Annika Strauss und Sebastian Fitzek. Gemeinsam haben sie den Horror-Thriller „REM“ (Droemer, 19.03.26) geschrieben. Seine Protagonistin Alysee wird als Vierjährige zur Vollwaise, nachdem ihr Vater auf grausame Weise ermordet wird. Seine letzten Worte, „Du darfst nicht einschlafen!“, verfolgen sie noch Jahre später. Als sie erfährt, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte, macht sie sich auf die Suche − und findet sich in einem Albtraum wieder, der gerade erst beginnt.
Der renommierte Kinderbuchautor Paul Maar und sein Enkel, der Illustrator Hannes Maar, präsentieren ihr neues Buch „Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank“ (Oetinger, 03.01.26) Das Buch behandelt das Thema Demenz im Familienkontext. Die Geschichte dreht sich um Benny und seinen Opa Bär, der vergesslich wird, Gegenstände verlegt, neue Wörter erfindet und sogar Schuhe in den Kühlschrank stellt. Benny erkennt, dass Opa an einer Krankheit leidet, die das Gedächtnis beeinträchtigt, und trotz der Herausforderungen lernen beide, gemeinsam zu lachen und damit umzugehen.
Viele kennen und lieben „Das Katzenhuhn“ des Kabarettisten und Kinderbuchautors Bernhard Hoëcker. Jetzt hat er gemeinsam mit Eva Mühlenfels und der Illustratorin Angela Glökler ein neues Bilderbuch geschaffen. Es heißt „Paul bekommt ein Kätzchen“ (Esslinger, 24.03.26) und richtet sich an Kinder ab etwa vier Jahren. Die Geschichte soll spielerisch Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein stärken, indem Paul „macht, was er will“ und damit die Erzählung immer wieder auf den Kopf stellt.
Péter Gulácsi, Torwart des RB Leipzigs und der ungarischen Nationalmannschaft, hat ein Buch geschrieben: „Gulácsi: Die Autobiografie“ (G-ADAM, 31.03.26). Es handelt von seinem Weg vom kleinen Jungen aus einem Budapester Außenbezirk zum Top-Torhüter in der Bundesliga und Champions League, inklusive Stationen bei Liverpool, Leihzeiten und Konkurrenzkämpfen. Er berichtet offen von Erfolgen wie Verletzungen und Niederlagen, von der Zusammenarbeit mit Trainern sowie seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft – aber auch seinen Erfahrungen beim Eltern-Werden, gemeinsam mit seiner Frau Dia.
Mit sechs Jahren zog Miriam Davoudvandi aus Rumänien nach Deutschland – und lernte, wie sich Armut in einem eigentlich reichen Land anfühlt und weshalb sie einen auch langfristig prägt. Die Journalistin und Host des WDR-Podcasts „Danke, gut“ reflektiert in ihrem Buch „Das können wir uns nicht leisten“ (btb, 18.03.26) über die bleibenden Spuren von Armut trotz sozialem Aufstieg und höherem Einkommen.