21.01.2026 Leipziger Buchmesse

Die neuen Stimmen der Debüt-Autor:innen auf Europas größtem Lesefestival

Dieses Jahr erhalten erste Werke deutscher Autor:innen mit einer ganzen Reihe an Veranstaltungen einen besonders prominenten Platz auf der Leipziger Buchmesse und beim Lesefestival Leipzig liest. In vielen dieser neuen Bücher sind die Protagonistinnen auf der Suche nach sich selbst – sei es in der ostdeutschen Provinz, an der dänischen Küste oder zwischen Berlin und Hamburg.

Bei zahlreichen Lesungen stellen Autor:innen 2026 ihre Debüts in Leipzig vor. Oft handeln ihre Geschichten von der Suche nach der eigenen Identität, vom Aushalten und Festhalten des Lebens, von Liebe und Hoffnung sowie der Ironie des Alltags. Nicht selten stehen Frauen im Mittelpunkt der Geschichte, zum Beispiel Clara und Nina, die gemeinsam um die Zukunft und ihre Beziehung ringen, weil Nina unheilbar erkrankt ist („Pizza Orlando) oder Julia, ein Mädchen am Rande der Gesellschaft, das trotz traumatischer Vergangenheit zu einer selbstbewussten Frau heranwächst („Weltenwechsel“). Manchmal werden sie auch zu einer Art erotischem Psychothriller zwischen den Dünen („Ultramarin“), wenn Macht, Manipulation und Begehren drei Menschen aus einem unbeschwerten Urlaub in einen dunklen Abgrund ziehen.

Zu den Debüt-Autor:innen, die 2026 in Leipzig zu Gast sind, gehören:

  • Anna Katharina Scheidemantel: „Statt aus dem Fenster zu schauen“, pola, 30.03.2026
  • Svenja Liesau: „Es war nicht anders möglich“, Rowohlt Berlin Verlag, 13.03.2026
  • Clara Umbach: „Pizza Orlando“, Ecco, 27.01.2026
  • Ann-Christin Kumm: „Ultramarin“, Hanser Berlin, 17.03.2026
  • Marion Kraft: „Weltenwechsel“, Orlanda Verlag, 28.01.2026

Das Programm mit allen Autor:innen wird ab dem 19. Februar veröffentlicht.

Copyright: Clemens Porikys
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