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No border lasts forever

Geflüchtetenkämpfe in Zeiten des Rechtsrucks

Messegelände
14:45 - 15:30 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: taz Verlags- und Vertriebs GmbH , edition assemblage

Kurzbeschreibung

Vernetzt gegen Europas Abschottungspolitik

Beschreibung

Europa erlebt einen deutlichen Rechtsruck – Geflüchtete werden zunehmend zum politischen Feindbild gemacht, Milliarden werden in Abschottung investiert, Asylrechte eingeschränkt und Migrationsabkommen mit autoritären Regimen geschlossen. Ziel dieser Politik ist es, Fluchtbewegungen zu verhindern und Menschen systematisch aus Europa fernzuhalten oder abzuschieben.

Doch Geflüchtete nehmen diese Entrechtung nicht widerspruchslos hin. Sie wissen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, sich dagegen zu wehren. Auf den Transitrouten in Afrika, an den EU-Außengrenzen und innerhalb Europas organisieren sie sich deshalb gemeinsam gegen Gewalt, Isolation und rassistische Ausgrenzung.

Netzwerke wie „We’ll Come United“ stehen für diese Selbstorganisierung. Sie sind ein selbstorganisierte, dezentrale Initiative von Menschen aus unterschiedlichen sozialen und politischen Zusammenhängen, unabhängig von Parteien oder großen Organisationen. Sie setzen sich langfristig für Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle ein und organisieren dafür gemeinsame politische Aktionen auf lokaler, bundesweiter und transnationaler Ebene.

In ihrem neuen Buch „No Border Lasts Forever“ versammeln sie Berichte über Kämpfe gegen Misshandlungen durch EU-finanzierte libysche Milizen ebenso wie über Proteste gegen Bezahlkarten und nächtliche Abschiebungen aus deutschen Dublin-Zentren. Der Blick reicht von den Anfängen in den 1990-er Jahren bis zu aktuellen antirassistischen Bündnissen in Europa und über das Mittelmeer hinaus.

No border lasts forever – ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:

🐾 Muna Abdi studierte Journalismus, Massenkommunikation und Öffentliche Verwaltung in Hargeysa, Somalia und arbeitete sieben Jahre als Journalistin. Seit 2024 lebt sie als Asylsuchende in Deutschland und ist Kolumnistin für die taz. Vom 20. bis 27. September 2025 schrieb sie dort ein tägliches Tagebuch von der Karawane für Bewegungsfreiheit.

🐾Hassan Nugud ist als Sozialarbeiter und Projektkoordinator in der unabhängigen Beratung für geflüchtete Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen tätig. Darüber hinaus engagiert er sich zivilgesellschaftlich unter anderem im Netzwerk „We’ll Come United“, im „Sudan Club e.V.“, im Vorstand von „Handwerker für Darfur“ sowie bei „Sudan Uprising Germany“. Er stammt aus dem Sudan und lebt seit 2015 in Deutschland.

🐾 Jan Feddersen moderiert diesen taz Talk, er ist taz-Redakteur für besondere Aufgaben sowie Kurator der taz Talks und des taz lab.

Weitere Informationen unter: taz.de/!vn6144013/

Weitere Eintrittsinformationen

Streaming-Link: www.youtube.com/live/cfj0nT5Y7Kg?si=j3wIvEzMim7zY8vQ

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Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

taz Studio  (Halle 5, G500)