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Die mit dem Ost-West-Überblick

Messegelände
12:20 - 13:05 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: Verlage gegen Rechts , Forum Offene Gesellschaft

Kurzbeschreibung

35 Jahre Ost-West-Differenz – Zeit für Wege zu gemeinsamer Theorie und Praxis

Beschreibung

35 Jahre und kein Ende der Ost-West-Differenz: Die einen sprechen immer noch von der feindlichen Übernahme der DDR, die anderen vom Sieg der Freiheit. Das Feld der Geschichtsvermittlung ist hart umkämpft, zwischen unbedingter Ablehnung und unbedingter Gegenerzählung, Traditionalisten und Disruptiven haben es differenzierende Stimmen schwer durchzudringen, der komplexen Vergangenheit und einer nicht minder unübersichtlichen Gegenwart gerecht zu werden. Hatte die einstige PDS noch das Bedürfnis nach Selbstvergewisserung im Osten bedient (und dabei sich nur halbherzig der Aufarbeitung der dunklen Seite des Staatssozialismus gewidmet), machen sich nun die AfD und andere rechtsradikale Bewegungen die Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit zunutze, die gegen die Feinde Liberalismus, Individualismus, das »Fremde« in Stellung gebracht wird. Die »bürgerliche Mitte« ist im ererbten Antikommunismus gefangen, während die Linke sich in ideologischen Grabenkämpfen abnutzt. Welche Möglichkeiten gibt es, in politischer Theorie und Praxis zu einer gemeinsamen Sprache zu finden, die Erfahrungen und Haltungen in Ost und West einer Revision zu unterziehen und nutzbar zu machen?
Mitwirkende:
Eva-Maria Siegel (Autorin im Büchner Verlag: "Ostfrauen und der Westen")
Lukas Meisner (neuer Herausgeber der Zeitschrift DAS ARGUMENT ab Heft 344: "35 Jahre Westdeutsche Einheit: Antikommunismus, Neoliberalismus, Bellizismus")
Jule Nagel (Leipziger Politikerin, Die Linke).
Moderation: Mario Pschera

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Offene Gesellschaft  (Halle 5, K500)