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Medien – Demokratie – Geschichte (aktualisiert)

Meinungsfreiheit, Medienvielfalt und die Zukunft der demokratischen Gesellschaft in Deutschland

Stadtgebiet
19:00 - 21:30 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: Deutsche Nationalbibliothek

Kurzbeschreibung

Veranstaltung zum bundesweiten „Tag der Demokratiegeschichte“

Beschreibung

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern“, heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes. Schon in der Paulskirchenverfassung von 1849 war die Meinungsfreiheit als Grundrecht verankert. Zur Meinungsbildung sollen die Medien beitragen. Von den Westalliierten wurden für den demokratischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland Zeitungen lizenziert und der öffentlich-rechtliche Rundfunk geschaffen, um unabhängig von politischem Einfluss sachlich und wahrheitsgemäß zu berichten. Die Menschen in der DDR mussten sich Meinungs- und Medienfreiheit mit der Friedlichen Revolution von 1989 erkämpfen, die erste frei gewählte Volkskammer griff dieses zentrale Anliegen 1990 auf. Meinungsfreiheit und Medienvielfalt sind für eine funktionierende Demokratie zentrale Voraussetzungen und Werte, die historisch immer wieder in Gefahr gerieten und auch heute gefährdet sind.
Darüber diskutieren der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, der ARD-Vorsitzende und Intendant des Hessischen Rundfunks Florian Hager, die Journalistin und Buchautorin Amelie Marie Weber, die „Digital Native“ Cara Platte und der Medienhistoriker Dr. Christoph Classen. Grußworte sprechen der Generaldirektor der Deutschen Nationalbibliothek Frank Scholze und der Intendant des MDR Ralf Ludwig. Dr. Hans Sarkowicz (Historische Kommission der ARD) und Dr. Kai-Michael Sprenger (Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte) werden in das Thema einführen.
Die Veranstaltung ist ein Beitrag zum bundesweiten „Tag der Demokratiegeschichte“, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte koordiniert wird.
Veranstalter sind die Historische Kommission der ARD und die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek.
Veranstalter: Historische Kommission der ARD und Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek

Infos zur Historischen Kommission der ARD unter: historische-kommission.ard.de/
Infos zur Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte unter: www.demokratie-geschichte.de/
Infos zur Deutschen Nationalbibliothek unter: www.dnb.de/

Weitere Eintrittsinformationen

Eintritt frei
Anmeldung erforderlich unter: demokratiegeschichte@dnb.de

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Deutsche Nationalbibliothek

Adresse
Deutscher Platz 1 04103 Leipzig
Kontakt
Website: http://www.dnb.de