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Feministische KI

Warum künstliche Intelligenz Ungerechtigkeit verstärkt und was wir dagegen tun müssen

Stadtgebiet
17:30 - 18:30 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung

Kurzbeschreibung

Die verborgene Macht der KI, Unsichtbare Ungleichheiten und wie Algorithmen Vorurteile verstärken.

Beschreibung

Künstliche Intelligenz – kurz KI – beeinflusst, was wir konsumieren, wo wir arbeiten, wen wir lieben. In einer Welt, in der KI zunehmend unser Leben prägt, offenbart sich jedoch eine unbequeme Wahrheit: Diese Systeme sind nicht neutral. KI spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider und automatisiert Vorurteile. Frauen, People of Color und andere marginalisierte Gruppen werden durch KI häufig benachteiligt, weil sie in einem System entsteht, das von kapitalistischen Interessen, patriarchalen Strukturen und kolonialen Praktiken geprägt ist. Wie eine alternative und feministische KI gestaltet und eingesetzt werden kann, um Ungerechtigkeiten aufzuheben, das zeigt Eva Gengler in diesem Buch.

Schon heute erleben wir die negativen Konsequenzen von KI: noch ungleichere Chancen, wachsende Polarisierung, Rechtsruck und tiefere soziale Ungerechtigkeit. Automatisierte Diskriminierung und Unterdrückung – zum Beispiel bei der Kreditvergabe oder im Recruiting – geschieht meist unsichtbar. Sie basiert auf Ausbeutung, Überwachung und enormem Ressour­cenverbrauch. Eva Gengler zeigt anhand eindrücklicher Beispiele, wie automatisierte Diskriminierung funktioniert, wie sie entsteht – und wie ein intersektional-feministischer Ansatz ihr entgegenwirken kann. Ihr Buch ist ein leidenschaftlicher Aufruf, Technologie kritisch zu denken und sie als Werkzeug für Gerechtigkeit und Empowerment zu nutzen.

Weitere Eintrittsinformationen

Anmeldung optional: sachsen@fes.de

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Friedrich-Ebert-Stiftung

Adresse
Burgstr. 25 04109 Leipzig
Kontakt
Website: https://www.fes.de/leipzig