Wirtschaft neu denken: Lesung & Diskussion über Politik, Wirtschaft & Gesellschaft bei Studopolis
Beschreibung
Die Weltwirtschaft befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Die Phase nahezu grenzenloser Globalisierung neigt sich dem Ende zu, Handelskonflikte nehmen zu und wirtschaftliche Abhängigkeiten werden zunehmend zu politischen Machtfragen. Spätestens seit Pandemie, geopolitischen Spannungen und dem Erstarken wirtschaftsnationaler Strategien ist klar: Wirtschaft ist keine rein technokratische Angelegenheit mehr, sondern ein zentrales Feld politischer Aushandlung. Ausgehend von seinem Buch „Wirtschaft neu denken“ analysiert der FAZ-Korrespondent Christoph Hein diese Zäsur und stellt die Frage, wie eine strategische Wirtschaftspolitik aussehen muss, die demokratische Handlungsfähigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und langfristigen Wohlstand sichert. Im Fokus stehen dabei das Ende vertrauter globaler Ordnungen, neue Formen staatlicher Verantwortung sowie die Rolle von Märkten in einer zunehmend politisierten Weltwirtschaft. Im Anschluss an die Lesung eröffnet Studopolis – das politische Forum für junge Menschen den Raum für eine offene Podiumsdiskussion. Gemeinsam mit dem Publikum wird darüber gesprochen, welche wirtschaftspolitischen Entscheidungen unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen werden – und wie junge Generationen diese Debatten aktiv mitgestalten können. Nach dem offiziellen Teil sind alle Gäste eingeladen, in ungezwungener Atmosphäre weiter ins Gespräch zu kommen, Gedanken zu vertiefen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Die Veranstaltung verbindet literarische Analyse mit politischer Debatte – offen, kritisch und im Dialog.
Dr. Christoph Hein war 25 Jahre Korrespondent der Frankfurter Allgemeine Zeitung für die Region Indo-Pazifik (China, Indien, Südostasien und Australien) und ist heute Leiter von F.A.Z. PRO Weltwirtschaft.