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Liebevoll laut

Gemeinsam gegen Diskriminierung

Messegelände
15:30 - 16:15 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: w_orten & meer GmbH

Kurzbeschreibung

Ein Workshop über Diskriminierung, Gegenrede und die Kraft von
Zusammenhalt und Mut.

Beschreibung

Diskriminierung, Mobbing, Hass im Netz – das betrifft uns alle. Manchmal sind wir direkt betroffen, manchmal schauen wir schweigend zu, manchmal machen wir, ohne es zu wollen, selbst mit. In einer Zeit, in der Hass und Hetze immer sichtbarer werden – gegen queere, trans*, jüdische oder migrantische Menschen, gegen alle, die nicht der vermeintlichen „Norm“ entsprechen – wollen wir hinschauen. Gemeinsam fragen wir: Warum passiert das? Welche Funktion hat Ausgrenzung für Gruppen? Und was können wir tun, um nicht einfach hat Ausgrenzung für Gruppen? Und was können wir tun, um nicht einfach mitzuschwimmen, sondern dagegenzuhalten?
Der Workshop lädt dich ein, gemeinsam mit mir, Autor*in des Buches „Internalisierte Diskriminierung liebevoll an die Hand nehmen“, die Mechanismen von Diskriminierung und Mobbing zu beleuchten. Wir gehen den Fragen nach, warum solche Dynamiken entstehen, warum sie allen schaden – auch denen,
die scheinbar außen vor bleiben – und wie Solidarität zur wirksamen Gegenkraft werden kann.
Die Schwarze feministische Dichterin Audre Lorde schrieb einmal: „Der wahre Fokus revolutionärer Veränderung liegt nie allein in den
Unterdrückungsverhältnissen, aus denen wir zu entkommen versuchen, sondern in dem Teil des Unterdrückers, der tief in uns selbst eingepflanzt wurde.“
In diesem Sinne ist das Buch aus vielen Gesprächen und der Zusammenarbeit mit trans* und nicht-binären Jugendlichen entstanden. Es zeigt, wie
Diskriminierung nicht nur das Leben Einzelner prägt, sondern sich in gesellschaftlichen Strukturen, in Sprache, Bildern und Alltagslogiken fortsetzt.
Zugleich wird deutlich, dass Widerstand dort beginnt, wo Menschen sich gegenseitig ernst nehmen, zuhören und füreinander einstehen.
Der Workshop greift diese Impulse auf: Wir schauen uns an, wie Diskriminierung und Mobbing funktionieren, wo sie sich gegenseitig verstärken – und was es
bedeutet, sich dagegenzustellen. Mit Textausschnitten, Beispielen und Situationen aus dem Alltag machen wir sichtbar, welche Mechanismen am Werk
sind, und entwickeln gemeinsam Ideen, wie Gegenrede, Unterstützung und Solidarität möglich werden.
Es geht dabei nicht um Schuld, sondern um Verantwortung. Um das Erkennen, dass Ungleichbehandlung kein Naturgesetz ist, sondern gelerntes Verhalten –
und damit auch veränderbar. Um die Frage, wie wir Räume schaffen können, in denen Menschen sich sicher fühlen, ernst genommen werden und zeigen
können, wer sie sind. „Liebevoll an die Hand nehmen“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Diskriminierung nicht zu verharmlosen, sondern ihr mit Klarheit, Mitgefühl und Haltung zu begegnen. Es heißt, sich gegenseitig zu stärken, statt zu verurteilen – und den Mut zu finden, nicht zu schweigen, wenn andere abgewertet oder ausgeschlossen werden. Am Ende geht es um das, was uns als Gemeinschaft trägt: Zuhören, Widersprechen, Handeln. Solidarität beginnt in kleinen Momenten – im alltäglichen Dazwischen. Wenn du Lust hast, dir diese Fragen zu stellen, zuzuhören, mitzudenken und gemeinsam herauszufinden, was wir Diskriminierung und Mobbing entgegensetzen können, bist du hier genau richtig.
Was du mitnimmst:
- Ein besseres Verständnis von Diskriminierung – und warum sie niemandem guttut
- Stimmen und Geschichten, die Mut machen
- Ideen, wie du Haltung zeigen und andere unterstützen kannst
- Ideen, wie du Haltung zeigen und andere unterstützen kannst

Weitere Eintrittsinformationen

Der Jugendcampus UVERSE richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 22 Jahren!

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  • Internalisierte Diskriminierung liebevoll an die Hand nehmen
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Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

JugendCampus UVERSE – Dschungel  (Halle 2, H501/K500/K501)