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Ausradiert?

Wie die Literatur der DDR verschwand

Stadtgebiet
18:00 - 19:00 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH

Kurzbeschreibung

Warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird

Beschreibung

Als die DDR unterging, kam es fast über Nacht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet, Bibliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens und der literarischen Werke – wie auch jener der bildenden Kunst oder des Theaters – erfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben, sondern nach ideologischen. Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen, nicht nur für die Diffamierten.
Carsten Gansel zeigt in Ausradiert? exemplarisch, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird. Er wirbt in seinem Buch für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeutschen, inklusive einer Rehabilitierung.
Von Christa und Gerhard Wolf bis Uwe Johnson, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner, von Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck.

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Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Stadtbibliothek - Grassisaal

Adresse
Wilhelm-Leuschner-Platz 10 04107 Leipzig