Feministische Bücher über Arbeit, Wert und Selbstbestimmung
Beschreibung
Vier Autorinnen, vier Bücher, ein gemeinsamer Abend: Der Leipziger Verlag Palomaa Publishing lädt zum Verlagsabend auf der Leipziger Buchmesse ein – mit Marsha Richarz, Nancy Hochstein, Alexandra Polunin und Sarah Pfaffeneder in der Frauenkultur. Vier starke Stimmen, die mit Leidenschaft, Witz und Tiefgang über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Rollenbilder und den Wert von Arbeit sprechen.
Palomaa Publishing steht für Bücher, die Haltung zeigen – für feministische, empowernde und gesellschaftlich relevante Titel. An diesem Abend treffen vier Autorinnen aufeinander, die mit ihren Werken auf unterschiedliche Weise dasselbe Ziel verfolgen: Frauen sichtbar machen, strukturelle Ungleichheiten benennen und neue Narrative über Stärke, Fürsorge und Freiheit schaffen.
Marsha Richarz ist Autorin, Bühnenpoetin, Workshopleiterin und Moderatorin und lebt in Leipzig. Sie steht seit 2011 auf den Bühnen dieses Landes und performt Texte über das Leben, Feminismus, Körperbilder und Waschlappen. Dabei schafft sie es, politisch relevante Themen humorvoll, charmant und satirisch mit Alltagsbeobachtungen und -situationen zu verweben.
Alexandra Polunin wurde 1983 in Sibirien geboren und studierte Germanistik, Philosophie und Medienwissenschaften in Marburg, Oslo und Heidelberg. Sie startete nach dem Studium eine Promotion, die sie nach ein paar Jahren erfolgreich abbrach, um sich als Social-Media-Beraterin selbstständig zu machen. 2020 hatte sie dann genug davon, ständig online und für die ganze Welt verfügbar zu sein, löschte nach und nach alle ihre Social-Media-Kanäle und orientierte sich beruflich neu. Inzwischen arbeitet sie als Kommunikationsberaterin für Selbstständige und widmet sich ihrem Lieblingsthema: der Schnittstelle von Social Media und Feminismus.
Nancy Hochstein ist politisch, feministisch und unbequem. Geboren 1986 in Zwickau, lebt und wirkt sie heute zwischen Leipzig und dem Rest der Welt. Seit ihrer Jugend engagiert sie sich – in Elterninitiativen, in politischen Gremien oder im Sport. Sie kennt das Ehrenamt von allen Seiten: als die, die immer wieder übernimmt – und als die, die irgendwann die Verantwortung trägt. Als Mutter, Projektleiterin, Trainerin und politische Aktivistin weiß sie, wie viel Kraft, aber auch wie viel Struktur ehrenamtliches Engagement braucht. Nancy Hochstein schreibt über das, worüber viele nur reden: über unbezahlte Arbeit, feministische Widersprüche, politische Fürsorge und darüber, warum Sichtbarkeit kein Luxus ist, sondern eine Frage von Macht.
Sarah Pfaffeneder, geboren 1989, lebt, arbeitet und schreibt in Österreich. Nach ihrem Studium der Germanistik und Anglistik sowie vielen horizonterweiternden Reisen nutzt sie nun ihre Lehrtätigkeit wie auch ihre Bücher, um für mehr Sichtbarkeit für Frauen zu kämpfen. Wort für Wort, Seite für Seite. Sie ist einer dieser Menschen, die genau hinsehen. Dorthin, wo Information begraben liegt, dorthin, wo es emotional wird, dorthin, wo Humor wartet, aber auch dorthin, wo es wehtut. So soll auch ihr Roman “Wir sind eine Frau” bei Palomaa Publishing zu mehr Gleichberechtigung, Akzeptanz und Verständnis führen, ganz im Zeichen eines modernen Feminismus.
Buchtitel kaufen
Ehrenfrau. Ehrenamt neu gedacht: feministisch, solidarisch und radikal fürsorglich