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Das Argument: Theorie-Organ mit neuer Zukunft

Messegelände
16:30 - 17:00 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Argument Verlag mit Ariadne

Kurzbeschreibung

Generationswechsel macht Arbeit. DAS ARGUMENT verjüngt sich radikal, der neue Herausgeber berichtet.
Hg. Lukas Meisner zum neuen Ost-West-Heft & Perspektive der marxistisch-feministischen Zeitschrift.

Beschreibung

Ein wichtiger Generationensprung: Die geistes- und sozialwissenschaftliche Zeitschrift DAS ARGUMENT, in den 1960ern wichtiges Organ der Studentenbewegung, jahrzehntelang Flaggschiff des linken Argument Verlags, verjüngt sich jetzt radikal. Im Januar 2026 erscheint das erste Heft der neuen Redaktion um den neuen Herausgeber Lukas Meisner. Beibehalten wird der kritisch-theoretische Anspruch, umgesetzt mit analytischen, literarischen und essayistischen Beiträgen. Das neue Argument 344: “35 Jahre Westdeutsche Einheit” widmet sich dem hochaktuellen Nexus von Antikommunismus, Neoliberalismus und der Faschisierung, die sich nach vielen Jahren Sozialstaatsabbau jetzt nach außen und innen militarisiert.
Wie sieht die Arbeit an einer solchen Neugeburt aus? Lukas Meisner berichtet vom Prozess der Übergabe einer Traditionszeitschrift, stellt sein erstes Heft vor und spricht über Zukunftspläne. [Moderiert von Verlegerin Else Laudan]

Meisner, Jahrgang 1993, Schriftsteller, Philosoph und Soziologe, hat die Verantwortung als Herausgeber in seine Hände genommen, weil er die kritische Theoriezeitschrift unverzichtbar findet. DAS ARGUMENT, 1959 gegründet und bis 2024 herausgegeben von Wolfgang Fritz Haug u.a., behält den Charakter eines gegenhegemonial eingreifenden Organs, das intellektuell redlich und politisch scharf Stellung bezieht. Die Stoßrichtung bleibt antikapitalistisch, feministisch und plural-marxistisch, die Form wissenschaftlich, politisch und literarisch – neben Artikeln und Rezensionen auch Lyrik, Prosa, Glossen. Im Januar 2026 geht das erste Heft der neuen Folge an den Start: DAS ARGUMENT 344 zum Thema „35 Jahre Westdeutsche Einheit: Antikommunismus, Neoliberalismus, Bellizismus“.

Zur Person: Lukas Meisner ist Fellow am Institut für Kritische Theorie Berlin, am Institute for International Political Economy und am Sonderforschungsbereich Strukturwandel des Eigentums (Dinge verfügbar machen). Er promovierte zur kritischen Theorie, lehrte an verschiedenen Hochschulen (Humboldt Universität zu Berlin, Leuphana Universität Lüneburg, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Universität Potsdam) und erhielt für Brennnesseln den 1. Preis der UNESCO-patronierten International Poetry Competition Castello di Duino. Veröffentlichungen: Buch mit Eef Veldkamp Capitalist Nihilism and the Murder of Art (Arnhem, Aporia Publising House 2020), Erzählung Erde im Himmel (Edition Halkyon 2021), Essay Medienkritik ist links. Warum wir eine medienkritische Linke brauchen (Verlag Das Neue Berlin 2023), Novelle Wrackmente (Kopf & Kragen Literaturverlag 2024), Literaturprojekt Fluch(t). Die Sintflut heißt Westen (Mandelbaum Verlag 2025).

Neuerscheinung:
DAS ARGUMENT 344
35 Jahre Westdeutsche Einheit: Antikommunismus, Neoliberalismus, Bellizismus
ISSN 0004-1157 (Erstes von 2 Heften des Jahrgangs 2026), ISBN 978-3-86754-053-7

Weitere Eintrittsinformationen

ab 16 Jahren

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  • DAS ARGUMENT 344 - 35 Jahre Westdeutsche Einheit: Antikommunismus, Neoliberalismus, Bellizismus
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Moderation

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Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Fachforum +  (Halle 5, G511)