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In Zeiten des Übergangs…

Aktuelle lettische Literatur

Messegelände
13:00 - 13:30 Uhr Fr. 20. März
Veranstalter: International Writers' and Translators' House (IWTH) , Latvian Literature, edition.fotoTAPETA

Kurzbeschreibung

Die lettischen Autoren Svens Kuzmins und Andris Kalnozols stellen ihre neuen Bücher vor.

Beschreibung

Wieder zwei neue Stimmen der lettischen Literatur aus dem Programm der edition.fotoTAPETA:

Schriftsteller Svens Kuzmins erzählt in seinem hochgelobten Roman „Brīvībene“, jetzt in deutscher Sprache „Rigaer Freiheit“, in der Übersetzung von Lil Reif, von der Zeit um die Jahrhundertwende, aus der Sicht … eines Hauses. Das Haus gehörte dem Großvater eines angehenden Kunststudenten. Seinen alten Glanz hat es verloren, aber die alten, sozial am Rande lebenden Mieter gehen dort ein und aus, als hätte sich nichts verändert. Doch der Wandel hat Riga und die Welt erfasst. Nun gesellt sich zu den Bewohnern auch der Student. Und die neue Generation von Künstlern und Schriftstellern sucht, wie zu allen Zeiten, nach Wahrheit und Schönheit am Vorabend einer neuen Ära.
Der Roman „Brīvībene" ist der Gewinner des nationalen lettischen Literaturpreises des Jahres 2025.

Auch Oskar, der stille Held in Andris Kalnozols Roman „Kalender", in der Übersetzung von Sven Otto, ist ein wenig eigenartig. Oft folgen seine Gedankengänge einer naiven, kindlichen Logik; gleichzeitig verfügt er aber über ein außergewöhnliches Gedächtnis: so weiß er sämtliche Namenstage auswendig - deshalb wird er „Kalender" genannt. Auf Anregung des Pfarrers verfasst Oskars tägliche Notizen zu den Ereignissen seines Lebens. Daraus entsteht ein Porträt des Helden, dessen Eigentümlichkeiten die Handlung mit amüsanten, aufregenden und bewegenden Wendungen vorantreiben. Seine scheinbar „verrückte“ Weltsicht ermöglicht Oskar einen direkten Zugang zu Menschen um ihn herum, vor allem zu Kindern, Alten und Außenseitern. Im Laufe eines Kalenderjahres entwickelt sich die autistisch wirkende Hauptfigur zum Mittelpunkt eines skurrilen Freundeskreises…
Der Roman „Kalendārs mani sauc" ist der Gewinner des nationalen lettischen Literaturpreises des Jahres 2021.

Svens Kuzmins
geboren 1985 in Rēzekne, lettischer Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. Schreibt Prosa, Kritiken und journa listische Bei träge, experimentiert aber auch mit Formen der bildenden Kunst. Einer der Initiatoren und Autoren des Sketch-Theaterprojekts NERTEN. Sein erster Roman Hohma / Hokhmah wurde 2021 für den Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL) nominiert. Kuzmins‘ Werke wurden ins Englische, Russische, Litauische, Estnische und Spanische übersetzt.

Andris Kalnozols
geboren 1983, lettischer Dramatiker und Schriftsteller. Seine Stücke wurden am Lettischen Nationaltheater, am Dirty Deal Teatro und am Ģertrūdes ielas teātris inszeniert. Kalnozols beschäftigt sich seit 1999 mit kreativem Schreiben und veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften. Sein Debütroman „Kalendārs mani sauc“ erschien Ende 2020 im lettischen Original.

Mit den Autoren: Andris Kalnozols, Svens Kuzmins, Übersetzer:innen aus dem Lettischen: Lil Reif und Sven Otto, Moderation: Andreas Rostek
Veranstaltung von LATVIAN LITERATURE und edition.fotoTAPETA Berlin

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Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Globale Perspektiven  (Halle 4, E303)