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In den Fängen der Zeit

Wege und Irrwege einer Deutschen aus den Nachfolgeländern der ehemaligen Sowjetunion

Messegelände
10:30 - 11:00 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland(BKDR Verlag)

Kurzbeschreibung

Der lange Weg von Emma fängt 1944 in der Ukraine an. Schon als Kind gerät sie zwischen die Fronten

Beschreibung

Wege und Irrwege einer Autorin in einer aus den Fugen geratenen Welt. Der lange Weg der Protagonistin Emma Wagner fängt 1944 in Marienheim/Ukraine an und verläuft weiter über Bessarabien, Rumänien, Ungarn, Polen bis nach Dresden, dann macht er einen Knick, schlängelt sich über Polen nach Russland und zieht sich von Kostroma über den Ural, West- und Ostsibirien bis hin zum Ochotkinschen Meer, strebt dann gen Norden über Magadan Richtung Kolyma - das ist die rote Linie. Die grüne setzt sich erst 1956 durch, ist ruhiger, etwas kürzer und bringt die Autorin langsam, fast schrittweise zurück in den Westen, zunächst in den Ural, dann nach Moldawien, in die Nähe der Heimat ihrer Eltern, und schließlich nach Deutschland, dem Endpunkt ihrer Irrungen. Dieses Buch ist eine neubearbeitete Trilogie, der folgende einst sehr erfolgreiche Bücher zugrundeliegen: „Die geraubte Kindheit“, „Am anderen Ende der Welt“ und „Wo ist das Land ...“

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Globale Perspektiven  (Halle 4, E303)