26.02.2026 Leipziger Buchmesse

Neuerscheinungen im Messeprogramm − die Literaturbühnen auf der Leipziger Buchmesse

Ob historische Romane, Geschichten in leichter Sprache oder autobiografische Erzählungen – auf den Bühnen der Leipziger Buchmesse zeigen sich vom 19. bis 22. März wieder die Neuerscheinungen des Frühjahres in all ihren Farben, Formen und Genres. Mit dabei sind Bestsellerautor:innen wie Amelie Fried und Iny Lorentz sowie bekannte Schauspieler:innen wie Dana Golombek von Senden. Auch zahlreiche Debüts, die zu den großen Namen von morgen werden könnten, präsentieren sich in den neuen Foren Literaturlandschaft, Wortwelten und Lesereise sowie auf der neuen Indie-Bühne.

Mit mehr als 2.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten bietet das Programm der Leipziger Buchmesse 2026 und von Europas größtem Lesefest Leipzig liest Abwechslung pur. Unter dem Motto „Wo Geschichten uns verbinden“ können die Besucher:innen bei zahlreichen Events auf dem Messegelände und in der Stadt auf Autor:innen, Übersetzer:innen und Verlage treffen, die ihre neuesten Veröffentlichungen vorstellen. Zu den Highlights in den neuen Foren gehören unter anderem folgende:

Märchen und Historienromane im Forum Literaturlandschaft (Halle 4, C205)

Organisiert von Penguin Random House, finden am 20. und 21. März gleich zwei Termine mit Bestsellerautor:innen statt: Freitags stellt TV-Moderatorin und Bestsellerautorin Amelie Fried im Forum Literaturlandschaft ihr neues Buch „Eine von uns“ vor, ein humorvolles Märchen über soziale Ungerechtigkeit, Lebenslügen und geplatzte Träume.

Am Samstag sprechen Iny Klocke und Elmar Wohlrath, besser bekannt unter dem Pseudonym Iny Lorentz, über ihren neuen historischen Roman „Helena – Das Schicksal der Todesschwestern“. Das Ehe- und Autorenpaar hat unter verschiedenen Pseudonymen bereits mehr als 90 historische Romane veröffentlicht, die teilweise erfolgreich verfilmt wurden wie „Die Wanderhure“, „Die Pilgerin“ oder „Das goldene Ufer“.

Neue Bücher in Einfacher Sprache im Forum Wortwelten (Halle 2, F606)

Es gibt Menschen, die lesen gern Geschichten in Einfacher Sprache. Aber solche Geschichten gibt es viel zu wenig. Deshalb organisiert die Lebenshilfe Berlin regelmäßig den Literaturwettbewerb „Die Kunst der Einfachheit" für Geschichten und Gedichte in Einfacher Sprache. 2024 haben 331 Autor:innen Texte zum Thema „Abenteuer“ eingesendet. 20 dieser Abenteuer sind jetzt in einem Buch zu finden. Es heißt: „Abenteuer ‒ Die Kunst der Einfachheit“ (Lebenshilfe Berlin, 22.10.25). Die Autorin Andrea Lauer und Mitglieder der LEA Leseklubs Cottbus und Berlin stellen das Buch am 20. März im Forum Wortwelten vor.

Ein weiteres Buch aus dieser Kategorie ist „Hermines Geheimnis ‒ Eine WG in Not“ mit Zeichnungen von David Rosemann (Lebenshilfe Berlin, 23.09.25). Geschrieben hat es Cordula Schürmann, Reporterin bei der Lebenshilfe Berlin. Die Hörbuchversion lebt von Dana Golombek von Sendens Stimme. Gemeinsam mit der Schauspielerin und Sängerin stellt die Autorin ihre Geschichte von Coco, David und Steffi am 20. März im Forum vor.

Verleihung der DELIA-Literaturpreise im Forum Lesereise (Halle 5, G605)

Auch in diesem Jahr vergibt der Verein zur Förderung deutschsprachiger Liebesromanliteratur e. V. wieder die DELIA-Literaturpreise für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Jahres und den Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Jahres für junge Leser:innen. Die Verleihung findet am 21. März statt. Die Auszeichnungen sind mit je 1.500 Euro dotiert.

Ebenfalls im Forum Lesereise präsentiert Spiegel-Bestseller-Autorin A.D. WiLK (Andrea Wilk) ihr Buch „Und wenn ich mich selbst liebe“ (Kampenwand, September 2025). Es ist der zweite Teil ihrer „Auf dem Weg zu mir-Reihe" − einer Geschichte über das Wiederentdecken der eigenen Träume, den Mut, für sich selbst einzustehen, und die Erkenntnis, dass wahre Liebe bei dir selbst beginnt.

Ort der echten Schicksale: die Indie-Bühne (Halle 5, G200)

Am 19. März präsentiert Stefan Kutzenberger „Die Liste der Lebenden“, seinen Briefroman der anderen Art über H.C. Andersen und dessen Seelenverwandte Henriette Wulff, die nach einer Schiffskatastrophe auf einer Tür in den Wellen treibt und in Gedanken Briefe an den Freund verfasst (Picus, 11.03.26) – die Geschichte einer unerkannten Liebe zwischen zwei Menschen, die erst im Angesicht des Todes begreifen, wie eng sie einander verbunden sind.

Christine Koschmieder ist in den letzten 19 Jahren 21 Mal umgezogen. Sie hat Männer verlassen und verloren, drei Kinder zur Welt gebracht und ist zur Alkoholikerin geworden. Jetzt ist sie trocken und will ein paar Dinge anders machen. Am 21. März liest sie aus „Haus nur für mich“ (Kanon, 17.03.26).

Am 22. März stellt Delschad Numan Khorschid sein Buch „Nirgendwo ist mein Zuhause“ (Schillo Verlag, 06.03.26) vor, eine dichte Collage aus Texten und Fotografien, die seine traumatischen Erlebnisse und Erinnerungen an die Flucht als 17-Jähriger aus dem Irak zum Ausdruck bringt, aber auch seine Hoffnung und seine Zuversicht.

Die Leipziger Buchmesse findet vom 19. bis 22. März 2026 statt. Tickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.

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Felix Wisotzki
Portraitfotografie Felix Wisotzki
Pressesprecher
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