Erste Geschichten: Die Debüts auf der Leipziger Buchmesse
Auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse und bei Leipzig liest erhalten Debüt-Autor:innen besondere Aufmerksamkeit: An mehreren Orten – von „Beste erste Bücher“ und der „Langen Leipziger Lesenacht“ über die #buchbar und die Donaubühne bis zum BloggerRoom BL:OOM – können Besucher:innen und Medienschaffende die vielversprechendsten Debüts des Frühjahrs entdecken.
Nach der erfolgreichen Messe-Premiere im vergangenen Jahr geht Beste erste Bücher, das Veranstaltungsformat des Literarischen Herbstes, in die zweite Runde. Im Rahmen von Leipzig liest lädt das Programm dazu ein, in spannende Erstlingswerke einzutauchen. Zum Beispiel Oliwia Hälterleins Buch „Wir Töchter“ (C.H. Beck), das mit erzählerischer Raffinesse die Geschichte dreier Generationen von Frauen zwischen Polen und Deutschland verwebt. Oder Son Lewandowskis Debüt „Die Routinen“ (Klett-Cotta), das die gnadenlose Welt des Leistungssports seziert. Ebenfalls dabei sind Nefeli Kavouras mit „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ (Kiepenheuer & Witsch), Clara Leinemann mit „Gelbe Monster“ (Suhrkamp nova), David Vajda mit „Diamanten“ (Hanser Berlin), Hayat Erdogan mit „Hauptsache kein Zeitgeist“ (Claassen), Marie-Louise Monrad Møller mit „Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart“ (Kanon) und Rina Schmeller mit „Co“ (Penguin).
Lange Leipziger Lesenacht: Debüts bis spät in den Abend
In der Moritzbastei räumt die traditionsreiche „Lange Leipziger Lesenacht“ zeigen 20 Autor:innen ihre Erstlingswerke mit, darunter Maja Iskra, die uns mit „Uppercut“ (Zsolnay) in eine brutale Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre mitnimmt oder Inga Hanka, die in „Little Hollywood“ (Ecco) über einen unvergesslichen Sommer vor dem endgültigen Erwachsenwerden berichtet. Außerdem lesen Leon Engler aus „Botanik des Wahnsinns“ (DuMont), Lilli Tollkien aus „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ (Aufbau), Laura Dürrschmidt aus „Sommer der schlafenden Hunde“ (Aufbau), Lukas Hoffmann aus „Wassermann“ (März), Dara Brexendorf aus „Paradise Beach“ (Eichborn) und Anna Katharina Scheidemantel aus „Statt aus dem Fenster zu schauen“ (Pola) sowie weitere neue Autor:innen.
#buchbar: Neue literarische Stimmen bei Kaffee und Kuchen
In entspannter Atmosphäre mit Debüt-Autor:innen ins Gespräch kommen – das ermöglicht auch 2026 wieder die #buchbar in Halle 4. Hier trifft man Ozan Zakariya Keskinkılıç („Hundesohn“, Suhrkamp) oder Lisa Wölfl („Ein verlassenes Haus“, Kremayr & Scheriau), Petr Hanel („Du weißt nen Scheiß über Sterne“, Anthea) oder Marek Torčík („Was die Zeit nicht nimmt“, Anthea) und viele weitere Autor:innen.
Donaubühne: Erstlingswerke der Donauliteratur
Im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ präsentiert auch die Donaubühne in Halle 4 Debüts, die literarische Perspektiven aus der Region eröffnen. Dazu zählen zum Beispiel Muri Darida mit „King Cobra“ (dtv) und Katherina Braschel mit „Heim holen“ (Residenz). Ebenfalls zu Gast auf der Donau-Bühne: Betty Boras mit „Das schönste aller Leben“ (hanserblau) sowie Madeline Potter mit „Die Roma“ (Propyläen).
BL:OOM: Debüts für die Blogger:innen-Community
Im BL:OOM – BloggerRoom treffen sich Buchblogger:innen zum Austausch über die neuesten Entdeckungen. Unter dem Programmpunkt „Rising Stars“ stehen vielversprechende Debüts im Mittelpunkt, darunter Kea von Garnier mit „Restsommer“ (Blessing), Alisha Gamisch mit „Parasiti“ (Voland & Quist) und Jessica Mawuena Lawson mit „Kekeli“ (Verbrecher).