Leipziger Antiquariatsmesse
Es muss nicht immer der neueste Bestseller sein: Entdecken Sie auf der Leipziger Antiquariatsmesse seltene Schätze und historische Exemplare und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Literaturgeschichte. Eine Vielfalt von antiquarischen Büchern, Grafiken und Autografen sowie die beliebte Literaturmeile mit preiswertem Lesefutter lädt Jung und Alt in Halle 5 der Buchmesse zum Stöbern und Kaufen ein.
Der Veranstalter abooks.de Marianne Fleischer-Bartsch & Stefan Lenzen GbR und die ausstellenden Antiquariate freuen sich auf Ihren Besuch.
Auf der 32. Leipziger Antiquariatsmesse lassen sich historische Schätze heben
36 Antiquariate aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden präsentieren vom 19. bis 22. März 2026 ihre seltenen Buchausgaben, Grafiken, Illustrationen, Kataloge und Briefe auf der Leipziger Buchmesse in Halle 5. Sie lassen nicht nur die Herzen von Sammler:innen und Kenner:innen höherschlagen. Die beliebte Literaturmeile mit preisgünstigen antiquarischen Büchern wird wieder direkt an der Antiquariatsmesse aufgebaut. Im Innenbereich der Antiquariatsmesse erwartet die Besucher das Messe-Café, das als ruhige Oase im Messetreiben zum Verweilen einlädt. Direkt neben dem Cafébereich finden dieses Jahr von Donnerstag bis Sonntag jeweils um 15:00 Uhr Lesungen statt. Die diesjährige Sonderausstellung der Antiquariatsmesse greift das Fokusthema der Leipziger Buchmesse „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“ auf und zeigt antiquarische Werke aus der Zeit der Österreich - Ungarischen Donaumonarchie in beleuchteten Glasvitrinen.
Das Angebot der ausstellenden Antiquariate ist facettenreich. Die exklusiven Angebote können ab dem ersten Messetag an den Ständen erworben werden. Über die Highlights und alle Angebote der Aussteller:innen informiert der Messekatalog auf der Website der Veranstalterin abooks.de .
Eine der seltenen Veröffentlichungen von Franz Kafka zu Lebzeiten, die 1913 bei Kurt Wolff in Leipzig erschienene Erzählung „Der Heizer“, oder eine vor hundert Jahren erschienene Ausgabe des Filmromans „Metropolis“, von der Autorin Thea von Harbou eigenhändig signiert, sind zu sehen.
Das Bautzener Antiquariat zum Dom bietet einen Rückblick auf das Leseland DDR mit einer interessanten Sammlung signierter Briefe, unter anderen von Anna Seghers und Erwin Strittmatter an eine DDR-Schul-AG. In einer herausragenden Sammlung zur Buchgrafik des Jugendstils und des deutschen Expressionismus mit fast 200 Werken finden sich so prachtvolle Ausgaben wie „Der Blaue Reiter“ von Wassily Kandinsky, Franz Marc und Arnold Schönberg aus dem Jahr 1914 oder Goethes „Reinecke Fuchs“, illustriert von Lovis Corinth, von 1921.
Mit „Einfach Literatur“ ist Daria Razumovych zu Gast auf der Antiquariatsmesse. Sie liest aus ihrem gemeinsam mit Klaus Willbrand geschriebenen Buch und würdigt damit ihren im letzten Jahr verstorbenen Co-Autor, Antiquar und TikTok-Star, der Zeit seines Lebens dazu einlud, sich mit Weltliteratur zu beschäftigen, und damit eine große Fangemeinde in den sozialen Medien erreichte.