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Texte einer Europäerin, die Ukrainerin wurde

Präsentation des Fronttagebuchs von Savita Diana Wagner

Messegelände
13:00 - 13:50 Uhr Sa. 21. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine , Bundeszentrale für politische Bildung

Kurzbeschreibung

Erinnerung an Savita Diana Wagner und ihr Zeugnis gelebter Solidarität im Krieg.

Beschreibung

Fast zwei Jahre lang hielt Savita Diana Wagner ihre Erfahrungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in Briefen und Tagebuchaufzeichnungen fest. Nach Beginn der Vollinvasion im Februar 2022 reiste sie zunächst als humanitäre Helferin in die Ukraine, später diente sie als Combat Medic in der ukrainischen Armee. Am 31. Januar 2024 wurde sie tödlich verwundet, als sie versuchte, zwei verletzte Soldaten zu retten.

Ihre Texte sind ein eindringliches Zeugnis dieses Krieges – persönlich, unmittelbar und von großer moralischer Klarheit. Sie dokumentieren den Alltag an der Front ebenso wie Zweifel, Erschöpfung und Entschlossenheit. Zugleich stehen sie für eine Form gelebter europäischer Solidarität, die Verantwortung nicht delegiert, sondern übernimmt.

Am 20. April 2026 erscheint im Verlag Herder das Buch „Eine Deutsche im Ukraine-Krieg. Das Fronttagebuch der Savita Diana Wagner“. Die Veranstaltung versteht sich nicht als Buchvorstellung, sondern als Erinnerung an die Autorin und ihr Handeln.

Im Gespräch mit Ula Wagner und Karl Stenerud, moderiert von Viktoria Murovana, ist die Veranstaltung dem Andenken an Savita Diana Wagner gewidmet. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Bedeutung persönliche Zeugnisse in Zeiten des Krieges gewinnen, und wie Erinnerung zu einer Form von Verantwortung und solidarischem Handeln werden kann.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Ukraine Stand  (Halle 4, D 311)