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Anti-CSD-Proteste und die Mobilisierung rechter Jugendlicher in Sachsen (aktualisiert) - [Aktualisierung: Mitwirkende geändert]

Messegelände
10:30 - 11:15 Uhr So. 22. März
Veranstalter: Forum Offene Gesellschaft , edition überland Verlagsgesellschaft mbH

Kurzbeschreibung

Jung, rechts, gegen Pride – Warum Neonazis Jugendliche erreichen

Beschreibung

Seit einigen Jahren etablieren sich anlässlich des Christopher Street Days auch in kleineren Städten Pride-Paraden und Proteste für die Rechte von LGBTIQ-Personen. Zugleich geraten diese Veranstaltungen verstärkt ins Visier neonazistischer und extrem rechter Mobilisierungen – besonders deutlich zeigte sich dies 2024 in Sachsen, etwa in Bautzen, wo Hunderte Rechtsextreme mobilisiert wurden. Auffällig ist dabei die starke Beteiligung junger Menschen.
Die EFBI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler Johanna Niendorf und Gideon Wetzel analysieren in ihrem Vortrag Ausmaß, Hintergründe und Strategien dieser Proteste. Sie ordnen die Entwicklungen in Sachsen ein und gehen der Frage nach, warum die Mobilisierungen an Zulauf gewinnen und insbesondere auf Jugendliche eine besondere Anziehungskraft ausüben.

Johanna Niendorf, M. A., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Else-Frenkel-Brunswik-Institut und promoviert zum Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen und autoritären Dynamiken. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Antifeminismus, Autoritarismus und Antisemitismus.

Gideon Wetzel, M. Eng., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Else-Frenkel-Brunswik-Institut Leipzig und Mitherausgeber des Digital Report. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im quantitativen, datengestützten Online-Monitoring von Rechtsextremismus und Verschwörungsdenken in Sachsen. Davor arbeitete er 3,5 Jahre bei der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem Else-Frenkel-Brunswik-Institut.

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  • Demokratie in Sachsen. Jahrbuch des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts für 2025
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Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Offene Gesellschaft  (Halle 5, K500)