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Literatur und Menschenrechte

Die ungeschriebenen Gedichte der Renee Nicole Good

Messegelände
11:00 - 11:30 Uhr Do. 19. März
Veranstalter: LiteRadio , IG Autorinnen Autoren

Kurzbeschreibung

Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, im literadio-Gespräch

Beschreibung

In Zeiten zunehmender Eskalationen werden Begriffe wie Zensur, Freiheit oder Frieden gerne in ihr Gegenteil verkehrt: Friedensbemühungen und den Friedensnobelpreis reklamieren Leute für sich, die das Verteidigungsministerium in „Kriegsministerium" umbenennen und bei Kriegseinsätzen vor den Bildschirm sitzen, um ein spannendes Fernsehprogramm zu sehen; Zensur übt aus, wer die ungehinderte Verbreitung von Propaganda nicht zulassen will und Freiheit bedeutet die Ausweitung der Befugnisse und Rechtfertigung polizeilicher Gewalt zur Beschränkung der Bürger- und Menschenrechte. Demgegenüber nehmen sich die Bemühungen um den Erhalt der Grund- und Freiheitsrechte als alt und schwach geworden aus. Die IG Autorinnen Autoren hat vor vier Jahren die Literaturreihe „Stimmen gegen den Krieg" ins Leben gerufen und vor zwei Jahren die Plattform „Der Wert der Demokratie". Beide Initiativen haben nichts von ihrer aktuellen Notwendigkeit eingebüßt. Ebenso wenig wie die internationalen Initiativen und österreichischen Ableger von „Writers in Prison" und „Writers in Exile". Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss, über geänderte Voraussetzungen und aktuelle Pläne.
Über diese Themen spricht Gerhard Ruiss, Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren, im literadio-Gespräch mit Astrid Nischkauer.

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Messestand IG Autorinnen Autoren  (Halle 4, E 209)