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Was bedeutete die Besetzung der Krim durch Russland?

Messegelände
15:00 - 15:50 Uhr So. 22. März
Veranstalter: Goethe-Institut Ukraine , Ibidem Verlag, Ukrainisches Buchinstitut, Ukrainisches Institut

Kurzbeschreibung

Zwölf Frauen berichten, wie sie den Beginn des russisch-ukrainischen Krieges 2014 erlebt haben.

Beschreibung

Im Mittelpunkt dieses Panels stehen die Stimmen von zwölf Frauen aus der Ukraine, die 2014 infolge der russischen Besetzung der Krim ihre Heimat verlassen mussten. Ihre dokumentarischen Berichte bilden die Grundlage des gleichnamigen Buches und eröffnen eine persönliche Perspektive auf den Beginn des russisch-ukrainischen Krieges.
Das Panel thematisiert Erfahrungen von Verlust, und Vertreibung. Wie lässt sich die Geschichte der Krim bewahren? Welche Rolle spielen individuelle Erinnerungen im Kampf gegen das Vergessen? Und warum ist es notwendig, die Ereignisse von 2014 weiterhin öffentlich zu machen?
Die Diskussion lädt dazu ein, über Erinnerung, Verantwortung und die Zukunft der Krim ins Gespräch zu kommen.

Speakerinnen:

Olena Bogatyrenko: Olena Bogatyrenko studierte Psychologie an der Staatlichen Pädagogischen Drahomanov-Universität in Kiew und Marketing an der Nationalen Wirtschaftsuniversität Hetman in Kiew. Von 2001 bis 2021 arbeitete sie in den Bereichen Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 2007 schreibt sie Artikel, Geschichten und Bücher, darunter Ne moia Miia (Kondor 2020) und Kyiv-Krym: 10 rokiv okupatsii (Artil 2025).

Liza Walther - Historikerin, Journalistin und Übersetzerin. Sie lehrt die Geschichte der Minderheitensprachen am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig und forscht zu sprachlicher Identität sowie Erinnerungskulturen in der Literatur. Als Mitgründerin von „Oseredok Leipzig e.V.“ beschäftigt sie sich mit Sprachaktivismus staatenloser Gemeinschaften und Prozessen der Sprachrevitalisierung.

Ganna Gnedkova (geb. 1992 in Kyjiw) ist ukrainische Autorin, Buchkritikerin und Literaturübersetzerin vom Englischen und Deutschen ins Ukrainische und umgekehrt. Seit 2015 lebt sie in Österreich und absolviert ein Masterstudium der Komparatistik an der Universität Wien.
Anfang 2023 veröffentlichte Passagen Verlag ihren Essayband: Ganna Gnedkova (Hg.) Ukraine mon amour: Stimmen einer freien Nation.
Ganna Gnedkova ist Gründerin und Obfrau des Medienzentrums der ukrainischen Community in Wien (muc.wien) und Mitbegründerin und Moderatorin des ukrainischen Literaturvereins LiterAktiv in Wien.
Derzeit lebt Ganna Gnedkova in Hörersdorf, Niederösterreich, und ist mit dem österreichischen Schriftsteller Peter Marius Huemer verheiratet.Obwohl sie ihren Familiennamen nach der Eheschließung in Huemer geändert hat, bleibt sie in all ihren Publikationen und Übersetzungen unter dem Namen Ganna Gnedkova."

Moderation

Mitwirkende:r

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Ukraine Stand  (Halle 4, D 311)