Einreichungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2027 ab sofort möglich
Julia Hubernagel verstärkt die Jury
Als einer der renommiertesten deutschsprachigen Literaturpreise rückt der Preis der Leipziger Buchmesse herausragende Neuerscheinungen sowie ihre Autor:innen und Übersetzer:innen ins Rampenlicht. Nun geht die Auszeichnung in eine neue Runde. Verlage können bis zum 30. September 2026 ihre aktuellen Titel in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung einreichen. Für die nächsten drei Durchgänge begrüßt die Jury mit Julia Hubernagel ein neues Mitglied. Unter dem Vorsitz von Katrin Schumacher berät sie gemeinsam mit Kais Harrabi, Katharina Herrmann, Thomas Hummitzsch, Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg über die ausgezeichneten Werke.
„Lebendig sein in diesen Zeiten - wie viele Facetten diese Erfahrung hat, erzählt uns die Literatur immer wieder auf verblüffende Weise. Ob Sachbuch oder Roman, übersetztes Werk oder Essay: wir freuen uns einmal mehr auf die literarischen Operationen am Herzen der Gegenwart, die uns mit diesem neuen Jahrgang erwarten“, sagt die Juryvorsitzende Katrin Schumacher mit Blick auf die nächste Ausgabe des Preises.
Als neues Mitglied bereichert Julia Hubernagel künftig die Jury. Die 1995 in Essen geborene Kulturjournalistin und Musikerin studierte Geschichte und deutschsprachige Literatur in Bochum und Berlin. Heute arbeitet sie als Redakteurin bei der taz und ist dort für den Bereich Literatur verantwortlich: „Ich bin sehr gespannt auf die kommende Juryarbeit und die Auseinandersetzung mit den eingereichten Titeln. Bücher zu finden, die sich ins Verhältnis setzen, zur Gegenwart und zum guten Leben generell, und dafür eine eigene Sprache finden, macht mich glücklich. Ich freue mich darauf, über mutige Texte zu sprechen, die versuchen Antwort zu geben auf die Fragen, die sich Menschen stellen, seitdem es Kunst gibt: Wie fühlt es sich an, jemand anderes zu sein?“
Anmeldeschluss 30. September 2026
Die Bewerbung für den Preis der Leipziger Buchmesse ist bis zum 30. September möglich. Verlage können pro Preiskategorie bis zu zwei Titel einreichen, die zwischen dem 23. März 2026 und 17. März 2027 erschienen sein müssen. Werden zwei Titel in derselben Kategorie eingereicht, muss mindestens ein Titel zwischen dem 01.12.2026 und 17.03.2027 erschienen sein. Die Bekanntgabe der Nominierungen erfolgt am 24. Februar 2026. Die renommierten Preise werden schließlich am ersten Tag der Leipziger Buchmesse, 18. März, um 16 Uhr feierlich in der Glashalle vergeben. Den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 erhielten Katerina Poladjan (Belletristik), Marie-Janine Calic (Sachbuch/Essayistik) und Manfred Gmeiner (Übersetzung).