Vom Zauber, für den Phantastik-Preis SERAPH 2026 nominiert zu sein
Die Verleihung des renommierten Phantastikpreises SERAPH durch die Phantastische Akademie zieht jedes Jahr unzählige Fans des Genres an. Am Freitag, 20. März, um 16 Uhr wird der Preis zum 15. Mal auf der Großen Bühne vergeben (neu in Halle 5). Zum Jubiläum ist die Zahl der Kategorien auf vier statt drei gestiegen, und auch das Preisgeld konnte dank zahlreicher Spenden jubiläumswürdig auf sagenhafte 32.000 Euro insgesamt aufgestockt werden.
Neben „Bestes Buch“, „Bestes Debüt“ und „Bester Independent-Titel“ wird der SERAPH dieses Jahr in der Sonderkategorie „Bestes Jugendbuch“ verliehen. Dieser Kategorie kommt deswegen besondere Bedeutung zu, weil sie Literatur sichtbar macht, die junge Menschen nicht nur unterhält, sondern sie in einer entscheidenden Lebensphase orientiert und stärkt. Denn Fantasygeschichten können durchaus prägende Spuren hinterlassen – in den Werten, im Selbstverständnis und in den Vorstellungen davon, was die Zukunft bereithalten könnte.Dank des erneuten Einsatzes von Bestseller-Autorin und Content Creatorin Liza Grimm konnten Ende Dezember im Spendenstream auf Twitch 27.500 Euro zur Aufstockung der Preisgelder für die diesjährige Verleihung gesammelt werden. Bereits in den ersten zwei Stunden des Streams wurde das Vorjahresergebnis von 13.500 Euro überschritten. Dieser Erfolg zeigt, welch hohe Wertschätzung der deutschsprachigen Phantastik entgegengebracht wird und wie stark der Zusammenhalt in der Community ist. Die Gesamtsumme von 32.000 Euro Preisgeld dürfte die höchste Summe sein, die jemals im Rahmen eines deutschen Literaturpreises an Autor:innen der Phantastik ging.
Aus knapp 300 Einreichungen haben 38 Romane die Chance auf den begehrten Literaturpreis der Phantastischen Akademie:
Bestes Debüt
- Denise Février: The Death God's Name (Realm & Rune)
- Christian Hübner: Forsaken – Der letzte Schwur (Theil)
- Anna Knopf: What the Night Hides (Knaur)
- Josefine Lyda: Als Erstes stirbt die Hummelkönigin (Realm & Rune)
- Sebastian Schmidt: Powerschaum (Wunderhorn)
- Jenna T. Scriver: Drachenseelensplitter – Demons within (Weltenbaum)
Bestes Jugendbuch
- Akram El-Bahay: Foxfighter – Angriff des Schattens (Baumhaus)
- Flix: Immerland – Die Stadt der Ewigkeit (Hanser)
- Christian Handel: Beneath the Ivy – The Witches of Silvercrest Coven (Ueberreuter)
- Sarah M. Kempen: Lichterloh – Stadt unter Ruß (Magellan)
- Julia Krause: Banished But Loud
- Andreas Langer: They Are Everywhere (Ueberreuter)
- Judith Mohr: Stadt der Magier und Diebe (Carlsen)
- Jenny Rubus: Fabelherz – Die Jagd nach dem Glatisant (Drachenmond)
- Franziska Szmania: Talita – Gefangen zwischen Eis und Sternen
Bester Independent-Titel
- Evelyne Aschwanden: Die Arcyrion-Akten – Fall 1: Die Straße im Nichts
- Jo Brode und Michaela Meyer: Leuchten des Universums
- G. S. Foster: Parasit – Er frisst deinen Verstand …
- Marie Meier: Seelengrube – Der letzte Schlüssel
- Marion Meister: Schwarzes Glas
- Tibor Merlak: Der magische Wels
- Odine Raven: Das Haus an der Hollerheide
- Ryan Rockwell: Resonanz
- L. U. Sanders: Glow in the Dark – Wie weit kannst du rennen?
- Yola Stahl: Eine Blume aus Gift und Eisen
- Joshua Tree: Die Frequenz
Bestes Buch
- Julia Dippel: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Loomlight)
- Akram El-Bahay: Die Buchreisenden – Ein Weg aus Tinte und Magie (Lübbe)
- Wieland Freund: Die Kathedrale der Vögel (Klett-Cotta)
- Peter Friedrich: Kafkarabesken oder Die Ermittlungen (duotincta)
- Lara Große: If We Were Gods (Leaf)
- Faye Hell: Destruktion (ohneohren)
- Tom Hillenbrand: Thanatopia (KiWi)
- Stefanie Lasthaus: Der Onyxpalast – Wo die Toten tanzen (Penhaligon)
- Sarah Scheumer: Herz aus Moos und Schatten (Piper)
- Andreas Suchanek: Das vergessene Museum – Der Siegelwahrer von London (dtv)
- Lisanne Surborg: Nachtlügen (Klett-Cotta)
- Nils Westerboer: Lyneham (Klett-Cotta)
Alle SERAPH-Preisträger:innen sowie weitere Autor:innen lesen bei der Langen Nacht der Phantastik am Freitag ab 19:30 Uhr im Kulturzentrum ANKER Leipzig aus ihren Werken. Tickets sind online erhältlich. Am Buchmessesamstag kann man die Gewinner:innen erneut live mittags auf der Messe erleben.