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    Internationale Programme der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auf der Leipziger Buchmesse

    Die Bundeszentrale für politische Bildung lädt zur Leipziger Buchmesse vom 12. bis 15. März 2020 zum Mitdenken und -reden in vier Programmen zur internationalen und nationalen Demokratieförderung ein. In Kooperation mit der Leipziger Buchmesse veranstaltet die bpb den dreijährigen Programmschwerpunkt „The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach“ – in diesem Jahr mit dem Fokus auf dem Baltikum, Rumänien und Bulgarien. Die bpb unterstützt zudem die Vorstellung des Preisträgers des „Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung“ und führt im Fokus Bildung der Leipziger Buchmesse „Leipzig diskutiert“ und „Leipzig streamt“ durch.


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    The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach

    Baltikum, Rumänien und Bulgarien im Fokus der 2. Auflage u.a. mit Wladimir Kaminer, Sofia Oksanen, Lutz Seiler und Tomas Venclova

    Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Staaten und Gesellschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropa seit den Umbrüchen in den Jahren 1989-1991 entwickelt haben. 2020 blickt der Programmschwerpunkt, der vom 12. bis 14. März im Café Europa (Halle 4) und am Abend des 12. März in der Schaubühne Lindenfels stattfindet, auf Estland, Lettland, Litauen sowie Rumänien und Bulgarien. In elf Veranstaltungen kommen Autor*innen, Aktivist*innen und Expert*innen aus dem Baltikum, Deutschland, Großbritannien, Südosteuropa und den USA mit dem Publikum ins Gespräch.

    Donnerstag, 12. März: Werte, Wende, Zukunft

    Der berühmteste litauische Lyriker und Bürgerrechtler Tomas Venclova spricht bei der Eröffnung mit Katharina Raabe über „Die Versteigerung der Werte“ in Zeiten von Nationalismen und Populismen. Im Anschluss reflektieren die beiden Autoren Rimantas Kmita und Lutz Seiler mit Moderator Harald Asel die chaotischen 1990er-Jahre, die Träume vom Goldenen Westen, Anarchie und wilden Kapitalismus unter der Überschrift „Chroniken der Wende“. Jörg Plath spricht mit der Starautorin Sofi Oksanen über die Lücken in der Geschichte. „Change for Future“ heißt der Night-Talk des Programmschwerpunktes „The Years of Change 1989-1991“ mit Kunst, Kultur und Musik in der Schaubühne Lindenfels. Shelly Kupferberg führt durch den Abend mit Sofi Oksanen, dem Allroundkünstler Wladimir Kaminer, der polnischen Autorin Dorota Masłowska, den litauischen Gewinnerinnen der Venedig Biennale 2019 Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė mit ihrer Performance „Sun&Sea (Marina)“ und einem Musikbeitrag von Giedrė & Jazz Miniatures (LT).

    Freitag, 13. März: Globale Herausforderungen – Desinformation und Klimawandel

    Am Freitag diskutieren im Café Europa die Expert*innen Dmitri Teperik und Dalia Bankauskaitė mit Moderator Rory Finnin über das weltweit akute Thema der Desinformation, Anheizen von Konflikten durch Fake News sowie den Umgang damit im Baltikum. Der Klimawandel und die Untätigkeit der Eliten politisiert die junge Generation. Unter der Überschrift „Um(die)Welt“ debattieren die Aktivistin der FridaysForFuture Sophia Salzberger, Kuratorin für Ekologie der Serpentine Gallery Lucia Pietroiusti aus Großbritannien und die Künstlerin Vaiva Grainytė mit Jenny Friedrich-Freksa.

    Samstag, 14. März: Unsicherheiten in Südosteuropa, Digitalisierung im Baltikum, Zukunft in Europa

    Der Programmschwerpunkt „The Years of Change 1989-1991“ schaut auch auf die Region Südosteuropa, für die 1990 ein entscheidendes Umbruchjahr war. In Kooperation mit dem europäischen Netzwerk für Literatur und Bücher Traduki und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) beleuchtet die bpb unter dem Titel „Postsozialismus“ mit den Gästen Dubravka Stojanović und Martin Müller die reale und imaginäre Rückkehr einiger Staaten nach Europa in Folge des Mauerfalls. „(Un)sicherheiten“ heißt hingegen die Veranstaltung der bpb mit Katherine Verdery, Oana Popescu und Moderator Florian Kührer-Wielach zu den Auswirkungen von Bespitzelung, Denunziation, Lügen und Verrat in den Zeiten des Sozialismus und ihre Aufarbeitung. Baltische Länder setzen auf Zukunft, in der Digitalisierung sind sie Vorreiter in Europa. Über die Chancen und Risiken dieser Entwicklung sprechen am Nachmittag des 14. März die Expert*innen Florian Marcus, Aiga Irmeja und Mindaugas Ubartas unter der Überschrift „Small but big: e-Baltikum“. „Imagining Future“ – zum Abschluss der zweiten Ausgabe des Programmschwerpunktes wagt Maria Todorova gemeinsam mit Moderator Lothar Müller einen Blick in die Zukunft. Alle Veranstaltungen werden in Deutsch und Englisch mit simultaner Übersetzung angeboten.

    Im Gespräch: László Földényi, Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung

    Live im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig oder im Netz zu verfolgen ist das Gespräch am 12. März, 18:00 Uhr, mit dem Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, dem ungarischen Essayisten, Kunsttheoretiker, Literaturkritiker und Übersetzer László Földényi für sein Buch „Lob der Melancholie“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Das Preisträgergespräch der bpb findet jährlich in Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtliches Forum Leipzig und der Stadt Leipzig statt. Die bpb ist Kooperationspartner des bedeutenden Literaturpreises, der seit 1994 vergeben wird und Persönlichkeiten würdigt, die sich in Buchform um das gegenseitige Verständnis in Europa, vor allem mit den Ländern Mittel- und Osteuropas, verdient gemacht haben.

    Pressekontakt


    Ruth Justen
    Telefon: +49 341 678-6555
    Mobil: +49 174 7831205
    E-Mail: r.justen@leipziger-messe.de

    Daniel Kraft
    Tel.: +49 (0)228 99515-510
    Mobil: +49 (0)160 74 03 322
    E-Mail: kraft@bpb.de
    Web: www.bpb.de

    Programmübersicht


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    Das vollständige Programm sowie Informationen zu den Mitwirkenden finden Sie hier

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