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    The Years of Change 1989-1991. Mittel-, Ost- und Südosteuropa 30 Jahre danach

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    In Diskussionsrunden reflektieren SchriftstellerInnen, JournalistInnen, PublizistInnen, Zeitzeugen und MitgestalterInnen der Wende aus Deutschland, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und der Slowakei über die Umbrüche in Europa 1989 und deren Folgen. In der ersten Auflage des auf drei Jahre angelegten Programmschwerpunktes "The Years of Change" der Bundeszentrale für politische Bildung diskutieren die Protagonisten der sechs Länder unter anderem über Konzepte der Stärkung demokratischer Gesellschaften.

    Rückblick 2019

    Donnerstag, 21.03.2019

    In der Auftaktveranstaltung „retroPERSPEKTIVE“ fragten sich Adam Michnik (Polen) und Marianne Birthler (Deutschland) mit Blick auf 1989: Was ist geschehen? Haben wir verlernt, aus der Geschichte zu lernen?
    In die Abgründe von Macht, Gewalt, Krieg und Musik blickten in der anschließenden Debatte Zoltán Danyi (Serbien) und György Dragomán (Ungarn).
    Am Abend des ersten Messetages spricht die Preisträgerin des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2019 mit Gerd Koenen über den Wandel der russischen Gesellschaft in den vergangenen30 Jahren.

    Freitag, 22.03.2019

    Wie ist es dazu gekommen, dass sich gegenwärtig auf der einen Seite unsere Sprache radikalisiert und auf der anderen Seite Sprachlosigkeit und Beklemmung zu beobachten sind? Wie können Intellektuelle dem entgegenwirken? Dieser Frage gingen die drei deutschen SchriftstellerInnen Marcel Beyer, Durs Grünbein und Kerstin Preiwuß am Messefreitag nach.
    Für den Ungarn Gáspár Miklós Tamás sind die friedlichen Revolutionen in Europa gescheitert. Gemeinsam mit Jáchym Topol (Tschechien) und Petr Buras (Polen) diskutierte er, wie man von den Erfahrungen der kollektiven Solidarität und den Praktiken des Untergrunds und des Widerstands der 1980er Jahre profitieren kann.

    Samstag 23.03.2019

    Die jüngere, Nach-Revolutions-Generation, kam am Samstag zu Wort: Jaroslav Rudiš (Tschechien), Michał Sutowski (Polen) und Kinga Tóth (Ungarn) ließen das Publikum an ihren Visionen von einer demokratischen Zukunft teilhaben.
    Im Anschluss berichteten die JournalistInnen Pavla Holcová (Tschechien), Paul Radu (Rumänien) und Martin Šimečka (Slowakei) von ihren Strategien im Kampf um Meinungs- und Pressefreiheit sowie um das Vertrauen der Leser, Zuhörer und Zuschauer.
    Am Samstagabend lasen Maria Stepanova („Nach dem Gedächtnis“) aus Russland und Żanna Słoniowska („Das Licht der Frauen“) aus Polen aus ihren jüngsten Werken in der Schaubühne Lindenfels. "DA-ZWISCHEN" lautete die Überschrift des Abends, der sich auch im Gespräch um die Frage nach der Zugehörigkeit dreht, wenn eigene Biografien durch Brüche, Grenz- und Sprachwechsel geprägt sind.
    Erinnern? Vergessen? Anpassen? Zuhören! Denn ab 21.00 Uhr stand Musik von der polnischen Band SUTARI und den DJs Katja Garmasch und dem Kompott-Team auf dem Programm.

    Programmübersicht


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    Das vollständige Programm sowie Informationen zu den Mitwirkenden finden Sie hier

    Download Programmflyer (11,8 MB)button image

    Magazin


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    "1989 und 30 Jahre danach" in elf Schriftstellerperspektiven aus sieben Ländern. Das Magazin zum neuen Programmschwerpunkt finden Sie hier zum Download..

    Download Magazin (9,5 MB)button image

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