27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Posttraumatische Souveränität (neue Zeit: 12:00-13:00)

Warum Osteuropa anders tickt. Ein Essay.

12:00 - 13:00 Uhr Sa. 23. März
Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung

Kurzbeschreibung

Ein Essay darüber, wie wichtig es heute ist, ostmitteleuropäische Erfahrungen ernst zu nehmen.

Beschreibung

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist die alte mitteleuropäische Angst zurück: Opfer der Großmächte zu werden. Anders als in Deutschland, von dessen Boden zwei Weltkriege ausgegangen sind, gab es in Warschau, Tallinn und anderswo kein Zögern. Nur wer selbst angegriffen und, wie Polen, sogar einmal ganz von der Landkarte getilgt wurde, versteht, dass militärische Selbstverteidigung gerechtfertigt ist. In ihrem luziden Essay beschreiben Karolina Wigura, Ideenhistorikerin, und Jarosław Kuisz, Politikwissenschaftler, wie der heutige Krieg historische Traumata reaktiviert; warum Warschau eine Führungsrolle in der europäischen Verteidigungspolitik übernimmt, obwohl die Regierungspartei PiS die EU als Bedrohung der eigenen Souveränität beschwört.

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Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Messestand Bundeszentrale für politische Bildung  (Halle 2, Stand B303)

Aussteller