27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Die Sprache des Kapitalismus

Für mehr Gerechtigkeit müssen wir anders über Geld und Wirtschaft sprechen

13:30 - 14:00 Uhr Do. 21. März
Veranstalter: der Freitag Mediengesellschaft mbH + Co. KG , S. Fischer Verlag GmbH

Kurzbeschreibung

Simon Sahner und Daniel Stähr gehen der Sprache des Kapitalismus auf den Grund

Beschreibung

Preise steigen nicht von alleine. Es gibt jemanden, der sie erhöht. Das zu verstehen, ist entscheidend. Sprache schafft Realitäten und festigt Machtstrukturen. Das gilt nicht nur für Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Sexismus, sondern auch für unser Wirtschaftssystem, den Kapitalismus. Wenn Ökonomen, Unternehmen und die Politik Finanzkrisen als Tsunamis und Stürme bezeichnen, suggerieren sie ihre und unsere Machtlosigkeit. Es gibt aber Akteure im kapitalistischen System und es gibt Möglichkeiten, auf andere Weise über Geld und Wirtschaft zu sprechen und davon zu erzählen.

Anhand von zahlreichen Metaphern und Sprachbildern, einschlägigen Beispielen aus Film und Literatur sowie den Selbsterzählungen von Unternehmern wie Steve Jobs oder Elon Musk analysieren Simon Sahner und Daniel Stähr die Sprache des Kapitalismus und seine Geschichten. Was steckt hinter Begriffen wie "Rettungsschirm", "Gratismentalität" und "too big to fail"? Wieso erfreut sich die Figur des "Unternehmergenies" so großer Beliebtheit? Und: Wie können wir neue Narrative schaffen, um uns aus der scheinbaren kapitalistischen Alternativlosigkeit zu befreien und Veränderungsmöglichkeiten aufzuzeigen?

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Veranstaltungsort

Medienforum  (Halle 5, Stand D501)

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