27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Menschenbildung durch Musik

Kestenbergs Weimarer Musikreform zwischen Utopie und Wirklichkeit

12:30 - 13:00 Uhr Sa. 23. März
Veranstalter: Bundesverband Musikunterricht e. V.

Kurzbeschreibung

Welchen Musikunterricht brauchen wir? Welche Erwartungen werden an den Musikunterricht gestellt?

Beschreibung

Bis heute gilt Leo Kestenberg mit seinen kulturreformerischen Ideen als große Identifikationsfigur der Musikpädagogik. In seinem Namen wurden große Erwartungen an den Musikunterricht und die musikalische Bildung gerichtet, Erwartungen, denen wir bis heute nachhängen, die uns aber auch belasten und überfordern: Kann Musik uns wirklich zu einem besseren Menschen machen? Glaubt man den musikpädagogischen Narrativen, die sich bis heute auf Kestenberg berufen, dann scheint das Schicksal des Musiklebens unmittelbar mit dem Schicksal der musikalischen Bildung und das Schicksal der Schule mit dem Schicksal des Musikunterrichts verbunden zu sein. Aus Sicht der allgemeinbildenden Schule scheinen dies allzu utopische Ziele sein, denen wir hier nachhängen, für die Waldorfschulen hingegen gilt die „Menschenbildung durch Musik“ bis heute zum pädagogischen Grundsatzprogramm. Welchen Musikunterricht brauchen wir? Welche Erwartungen werden heute an den Musikunterricht gestellt? Mit Blick auf diese Leitfragen begegnen sich in unserer Gesprächsrunde „Fundis“ und „Realos“, um über den Musikunterricht von gestern, heute und morgen zu diskutieren.
Gesprächsteilnehmer: Dietmar Schenk (Autor), Jürgen Oberschmidt (Professor für Musikpädagogik), ein Musikkollege einer Waldorfschule

Moderation

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Musik-Café  (Halle 4, Stand A307)

Aussteller