27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
Logo Leipziger Buchmesse

ÄNDERUNG: Der tagtägliche Antisemitismus und das Abbröckeln der Demokratie in Deutschland

(Neuer Termin: FR, 14:15-15:00)

14:15 - 15:00 Uhr Fr. 22. März
Veranstalter: Verlage gegen Rechts

Kurzbeschreibung

Antisemitismus und Antizionismus vor und nach dem 7. Oktober

Beschreibung

Schon vor dem 7. Oktober stieg die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland von Jahr zu Jahr. Der Anschlag auf die Synagoge in Halle war nur der traurige Höhepunkt. Niklas Frank, seit vielen Jahren ein genauer Beobachter der deutschen Gesellschaft, sammelte für sein Buch „Zum Ausrotten wieder bereit? Wir deutschen Antisemiten . und was uns blüht“ Belege für den tagtäglichen Antisemitismus und das Abbröckeln der Demokratie. Und er stellt sich sehr konkret vor, wie unser Land aussähe, wenn eine AfD-Regierung ans Ruder kommen sollte. Niklas Frank, Sohn des NS-Verbrechers Hans Frank, ist mit seinen schonungslosen Büchern über seine Familie, die dank Hitler aufstieg, bekannt geworden.

Der Überfall der Hamas auf Israel wurde nicht nur auf den Straßen der westlichen Welt bisweilen unverhohlen bejubelt. Auch das „progressive“ Milieu, weite Teile der Universitäten und des Kulturbetriebs akzeptierten Aufforderungen zur Zerstörung des jüdischen Staates. Damit markiert der 7. Oktober auch eine Zäsur für die Debatten um Antizionismus und Identitätspolitik. Der von dem Historiker Vojin Saša Vukadinovic herausgegebene Sammelband "Siebter Oktober Dreiundzwanzig – Antizionismus & Identitätspolitik" führt erste Analysen zum Terrorangriff und den Folgen, zum Aufstieg des akademischen Antisemitismus und zum antizionistischen Konsens der Progressiven zusammen.

Mitwirkende: Niklas Frank, Autor; Vojin Saša Vukadinovic, Autor und Herausgeber; Alexander Behrens, Lektor J.H.W. Dietz-Verlag (Moderation)

Moderation

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum offene Gesellschaft  (Halle 2, Stand E600)