27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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„Da verstand ich das erste Mal, was Freiheit bedeutet“

Erinnerungen an politische Gefangenschaft

18:00 - 20:00 Uhr Sa. 23. März
Veranstalter: Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" , Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) Landesgruppe Sachsen

Kurzbeschreibung

Zeitzeugen berichten über ihre Schicksale, die unangepassten Menschen in der DDR widerfahren konnten

Beschreibung

Auch 35 Jahre nach der Friedlichen Revolution hält der Landesverband Sachsen der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. (VOS) daran fest, die Leidtragenden der kommunistischen Gewaltherrschaft nicht zu vergessen. Im Jubiläumsband werden vier Biografien von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählt, die von der Macht des SED-Regimes nachhaltig geprägt wurden. Kerstin Meisner und Karl Micklisch werden aufgrund von Fluchtversuchen in die CSSR inhaftiert, verurteilt und später von der Bundesrepublik freigekauft. Günther Werner kommt in politische Haft, weil er Parolen schreibt und Flugblätter klebt. Ihm gelingt ein Ausbruch aus dem Haftarbeitslager Oelsnitz, doch er wird verraten und erneut verurteilt. Besonders tragisch ist das Schicksal von Ilona Hein, die als Neunjährige in das Kinderheim „Erich Weinert“ in Holzdorf zwangseingewiesen wird. Dort erlebt sie psychische und physische Gewalt und sexuellen Missbrauch. Die vier Lebensgeschichten zeigen die erschreckende Vielfalt des damaligen Unrechts auf, aber auch die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien der Betroffenen.

Ariane Zabel stellt das Projekt und die von ihr geführten Interviews vor und spricht mit den Zeitzeugen Günther Werner und Kerstin Meisner
Begrüßung: Frank Nemetz, Landesvorsitzender der VOS Sachsen

Moderation

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"

Adresse Dittrichring 24 04109 Leipzig
Kontakt Website: https://www.runde-ecke-leipzig.de