27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Jahrbuch Polen

2024 Modern(e)

18:00 - 19:00 Uhr Fr. 22. März
Veranstalter: Polnisches Institut Berlin Filiale Leipzig , Polnisches Buchinstitut

Kurzbeschreibung

Gespräch mit dem Jahrbuch-Redakteur Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut Darmstadt)

Beschreibung

Gespräch mit Jahrbuch-Redakteur Dr. Andrzej Kaluza (Deutsches Polen-Institut Darmstadt) und Rainer Mende (Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig)

Die Fragen rund um das Für und Wider der Moderne in Polen gehören in unserem Nachbarland zu den am meisten und am heftigsten diskutierten Kontroversen. Das bedeutet, dass sich die Polen 25 Jahre nach dem NATO- und 20 Jahre nach dem EU-Beitritt ihrer Lage und Identität in Europa immer noch nicht sicher sind. So scheiden sich die Geister in den innerpolnischen Diskussionen gerade an der Frage der Identität und Modernität, während nach außen hin alle: Konservative, Liberale und die, die Dazwischen sind, peinlich genau beobachten, ob der Westen (Europa? Deutschland? USA?) den Partner Polen auf Augenhöhe, d.h. als in der „Moderne angekommen“, ansieht.
Das aktuelle Jahrbuch gibt die Vielfalt der diesbezüglichen Stimmen in bewährter Form wieder. Die Radaktion versteht die Moderne jedoch nicht nur in Hinblick auf die aktuelle Politik und Gesellschaft, sondern auch im Bereich der Ästhetik und beschäftigt sich u.a. mit Architektur, Kunst und Design. Wichtig für alle Bereiche ist der Rückgriff auf die Ideengeschichte der polnischen Modernität, die im ausgehenden 19. Jahrhundert begann und ihren vorläufigen Höhepunkt nach der Erlangung der staatlichen Unabhängigkeit 1918 erreichte. Auch nach der Überwindung des Kommunismus und dem Umbruch der Jahre 1989-90 begann eine neue Ära der polnischen Moderne, die bis heute andauert.

Moderation

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Polnisches Institut

Adresse Markt 10 04109 Leipzig