27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse

Emilia Galotti

Aspekte der Entstehungsgeschichte: Lessing zwischen Bürgertum und Adel

16:00 - 16:30 Uhr Sa. 23. März
Veranstalter: MultiSkript UG (Haftungsbeschränkt)

Kurzbeschreibung

G.E. Lessing. Emilia Galotti. Parallelen zwischen Dichter- Biografie und Werk.

Beschreibung

G.E. Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“ gilt als ein Paradestück der deutschen Aufklärung. 1772 war die Uraufführung in Braunschweig. Lessing hatte zwei Jahre zuvor seine Stelle als Bibliothekar in Wolfenbüttel angetreten. Es war ein Wendepunkt in seinem Leben. Lessing, der zu dieser Zeit bereits ein namhafter Autor und Kritiker war, erlebte in Wolfenbüttel schwere persönliche Krisen. Vor diesem Hintergrund wird sein Werk heute erst verstehbar. Die Filmausschnitte beleuchten biografische Aspekte der Entstehungsgeschichte von „Emilia Galotti“.
Das Stück spiegelt auch Lessings Hofkritik wider. Dazu Dr. Helmut Berthold (Lessing- Akademie) im Film-Interview: „Natürlich liegt darin ein Teil der Problematik, die Lessing am eigenen Leibe in seinem Verhältnis zum Hof ausgetragen hat.“
Bei der Premiere des Stückes in Braunschweig war der Dichter nicht anwesend. Eine spätere Inszenierung in Wien sorgte für Heiterkeit beim Publikum. Lessing erfuhr von der seltsamen Reaktion auf seine Tragödie durch einen Brief von Eva König.
Das Medienpaket „Emilia Galotti“ (Filme und Audios) wurde für den Einsatz im Deutschunterricht empfohlen. Mit Interviews, einer szenischen Lesung mit Jürgen Uter (Audio) sowie Ausschnitten aus Lessings Korrespondenz mit seiner großen Liebe Eva König (gesprochen von Jürgen Uter und Julia Nachtmann).

Eintritt Bemerkung

ab 16 Jahren

Moderation

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Trendforum Bildung  (Halle 2, Stand A313)

Aussteller

Leipziger Buchmesse
Filme und Audios. Bühnenklassiker wie Goethes Faust, Nathan der Weise oder Emilia Galotti für Menschen von heute erklärt. Spurensuchen mit Kamera und Mikrofon z...