27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Deutscher Rap will keine Juden in seinem Ghetto

12:00 - 12:30 Uhr Fr. 22. März
Veranstalter: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Kurzbeschreibung

Ben Salomo im Gespräch mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger über ein Antisemitismusprogramm in Schulen.

Beschreibung

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit engagiert sich mit ihren politischen Bildungsprogrammen seit Jahren in der Antisemitismusprävention an deutschen Schulen. Besonders prominent ist dabei die Arbeit des jüdischen Rappers Ben Salomo, der durch sein You-Tube-Format „Rap am Mittwoch“ bei der jungen Zielgruppe sehr populär geworden ist. 2018 stieg er aus Protest gegen die antisemitischen, gewaltverherrlichenden und Terrorismus glorifizierenden Texte vieler Rapper aus der Szene aus und beendete sein Erfolgsformat bei You Tube. Seit 2019 tourt er gemeinsam mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit durch deutsche Schulen und klärt Schülerinnen und Schüler über Antisemitismus im heutigen Deutschland anhand seiner eigenen Erfahrungen als Kind in Berlin und insbesondere im Deutsch-Rap als Teil einer Jugendkultur auf. Er arbeitet dabei mit Emotionen, Liedtexten und Videoausschnitten. Diese Unterrichtseinheiten sind auch für die Lehrerinnen und Lehrer ein spannender Einblick in die Musikwelt ihrer Schüler. Dieses Schulangebot wurde durch ein Team um Prof. Dr. Julia Bernstein von Frankfurt University of Applied Sciences begleitet und unter pädagogischen Gesichtspunkten wissenschaftlich ausgewertet. Wir wollen das Programm vorstellen und die wissenschaftliche Befunde mit den Experten und Zuschauern diskutieren.

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Trendforum Bildung  (Halle 2, Stand A313)

Aussteller