27. - 30. März 2025 Leipziger Buchmesse
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Von geschriebenen Noten zu klingenden Tönen

12:30 - 13:00 Uhr Do. 21. März
Veranstalter: Springer Nature

Kurzbeschreibung

.Erlebte statt nur gelesener, „architektonisch" verstandener Musik - von der Wechselwirkung von komponierter und aufgeführter Musik: Werk- und Künstlerporträts.

Beschreibung

Zentrales Thema dieses Vortrags ist die Betonung erlebter statt nur gelesener, „architektonisch" verstandener Musik. Es wird anhand vielfältiger eigener Erfahrungen des Dirigenten Gülke, anderer Interpreten, aber auch in der konkreten Darstellung von Kompositionen exemplifiziert.
Dabei bietet Gülke immer wieder faszinierende Perspektivenwechsel an. Etwa indem er zeigt, wie sehr hochartifizielle Musik von purem Klangdenken durchzogen sein kann. Oder wie die Grenzen zwischen Komposition und Interpretation verfließen, wenn improvisatorische Elemente von Komponisten aufgegriffen und in Noten verwandelt werden. Insofern ist das Thema auch eines, das den Weg von der musikalischen Aktion zur Komposition auslotet.
Alfred Brendel nannte Peter Gülke einmal „den sehr seltenen Fall eines praktischen Musikers, der zugleich Musikwissenschaftler ist und dazu ein Literat von hohen Graden.“ Gülkes Sichtweise ist dementsprechend primär aus der Perspektive des Praktikers, des „denkenden Dirigenten“ verfasst. Es kreist um die Grundsatzfrage nach der Verwandlung komponierter, geschriebener Musik in Klang durch die Kunst der Interpretation.
Peter Gülke ist Träger des Ernst von Siemens Musikpreises („Nobelpreis für Musikwissenschaftler“), des Sigmund Freud-Preises für wissenschaftliche Prosa und des Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste (2022, zusammen mit Habermas). Er ist Dirigent, Musikwissenschaftler und Musikschriftsteller und lebt in seiner Heimatstadt Weimar.

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Moderation

Mitwirkende

Informationen zum Programm

Veranstaltungsort

Forum Sachbuch Halle 2  (Halle 2, Stand F600)

Aussteller