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    „Geopolitische Zeitenwende – Multipolarität statt Imperialismus“

    23. März 2019 | 17:30 – 18:00 Uhr

    Mitwirkende/Autoren
    • Sascha Roßmüller
    Moderation
    • Peter Schreiber
    Veranstalter
    Art der Veranstaltung
    Lesung und Gespräch
    Beschreibung:
    Der Autor geht der Frage nach, ob die These vom »Ende der Geschichte« im Sinne Francis Fukuyamas aufrecht erhalten werden kann.

    In seinem neuen, soeben bei Europa Terra Nostra (ETN) erschienenen Buch »Geopolitische Zeitenwende – Multipolarität statt Imperialismus« geht Sascha A. Roßmüller der Frage nach, ob die These vom »Ende der Geschichte« im Sinne Francis Fukuyamas aufrecht erhalten werden kann.

    Lange Zeit sah es danach aus, daß nach dem Ende des Kalten Krieges und der Auflösung der Sowjetunion als Supermacht aus dem Ost-West-Gegensatz eine dauerhaft unipolare Weltordnung mit unangefochtener Führungsrolle der USA entspringen könnte. Der transatlantische Exportartikel des Neoliberalismus erschien alternativ- und konkurrenzlos dazustehen. Doch mittlerweile beginnt sich herauszukristallisieren, daß die damit verbundene freihandelsexpansive Wettbewerbsintensivierung mit Vorrang der Kapitalrendite vor Wertschöpfung nicht allerorten als ökonomisch der Weisheit letzter Schluß betrachtet wird.

    Zudem stellt sich die Frage, ob die bestehenden Kulturräume sich tatsächlich mit den ihnen innewohnenden Charakteristika entwickelt haben sollten, nur um jetzt im Zuge eines »unilateral definierten kulturimperialistischen Konvergenzprozesses namens Globalisierung abgewickelt zu werden«, wie der Autor schreibt.

    Die jüngere Entwicklung weist hingegen darauf hin, daß eine polyzentrische und multipolare Weltordnung immer wahrscheinlicher wird. Auch die ehemalige Diplomatin Karin Kneissl, geopolitische und Nahost-Expertin, seit Dezember 2017 österreichische Außenministerin, schrieb in ihrem 2017 erschienenen Buch »Wachablöse«: »Nun stehen wir erneut vor einem Zeitenwechsel, befinden uns auf dem Weg vom transatlantischen ins pazifische Zeitalter.«

    Die Kernfrage, die Roßmüller in seinem Buch zu beantworten sucht, lautet: Wie kann sich der europäische Kulturraum in diesem Zeitenwechsel behaupten? »Die europäischen Nationalstaaten können sich in der supranationalen One-World-Weltordnung auflösen oder die Zeichen der Zeit erkennen und sich Klarheit verschaffen, wie sie sich als eigenständige politische Größe, und als solche in welcher gemeinsamen Kooperation, innerhalb einer multipolarer werdenden Welt positionieren können und wollen.«
    Ort
    CCL Vortragsraum 12,
    Hallenplan

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