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    Lebenswege

    22. März 2019 | 23:00

    Mitwirkende/Autoren
    • Laura Jacobi,
    • Britta Jürgs,
    • Nora Pester
    Moderation
    • Sabine Franke
    Veranstalter
    UV - die Lesung der unabhängigen Verlage e.V.
    homunculus verlag
    AvivA Verlag
    Leipziger Buchmesse
    Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
    Hentrich & Hentrich Verlag
    Art der Veranstaltung
    Lesung
    Reihe
    UV - die Lesung der unabhängigen Verlage, westwärts - leipzig.liest.im.leipziger.westen
    Genre
    Belletristik, Biographie, Judaika, Lyrik
    Beschreibung:
    Laura Jacobi liest Gutti Alsen: Requiem (homunculus Verlag) | Britta Jürgs liest Lessie Sachs: Das launische Gehirn (AvivA Verlag) | Nora Pester liest Anja Schindler: Die drei Leben des Meir Schwartz (Hentrich & Hentrich)

    Gutti Alsen: Requiem (homunculus Verlag)
    Eine Mutter verliert ihre Tochter, die kaum zur Frau heranwachsen konnte. In der Blüte des Lebens steht plötzlich der Tod. Was nun kommt, ist unendliche Trauer und gleichzeitig ein Ringen um jede Erinnerung an die wenigen gemeinsamen Jahre, die Erinnerung an die innige Bindung einer Mutter zu ihrer Tochter.
    "Requiem" ist das kraftvoll herausgeschriene Wehklagen einer Mutter über ihr verstorbenes Kind. Auf grausam virtuose Weise beschreibt Gutti Alsen den Zorn, die Verzweiflung und Ohnmacht darüber, wie das Leben uns spielt. Mit ihren Worten baut sie einen Totenschrein, der die Verstorbene im Herzen der Mutter lebendig hält.
    Gutti Alsen ist eine der beeindruckendsten vergessenen Autorinnen des Expressionismus, die zahlreich waren, aber genauso zahlreich totgeschwiegen werden. Dass die deutsche Literaturgeschichte mehr bedeutende weibliche Stimmen kennt, als uns heutige Kanons glauben lassen wollen, beweist diese Wiederentdeckung. Alsen selbst verlor ihre Tochter, als jene erst zwanzig Jahre alt war. Der Roman "Requiem" ist ihr gewidmet und wurde posthum 1929 veröffentlicht.

    Lessie Sachs: Das launische Gehirn (AvivA Verlag)
    Mal voller Humor und Selbstironie, mal nachdenklich und melancholisch: Die Gedichte der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Lessie Sachs sind heute zu Unrecht nahezu in Vergessenheit geraten.
    Ab 1930 veröffentlichte Lessie Sachs Gedichte und Kurzprosa in renommierten Zeitungen wie der Vossischen, dem Neuen Wiener Tagblatt und dem Simplicissimus. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zerstörte ihre Hoffnungen auf eine Karriere als Schriftstellerin in Deutschland. 1937 konnte sie mit ihrem Mann, dem schlesischen Pianisten und Komponisten Josef Wagner, und der gemeinsamen Tochter nach Amerika emigrieren. 1944, zwei Jahre nach ihrem Tod, erschien in den USA die Sammlung "Tag- und Nachtgedichte" mit einem Vorwort von Heinrich Mann.
    Neben Reflexionen ihres politischen Engagements während der Revolution 1918/19, Erfahrungen aus der nachfolgenden Zeit im Gefängnis und ihrem Erleben des Exils sind es vor allem scharfsichtige Alltagsbeobachtungen, die Lessie Sachs bestechend elegant und pointiert zu Gedichten und Kurzprosa verarbeitet.

    Anja Schindler: Die drei Leben des Meir Schwartz. Das Schicksal meines Vaters (Hentrich & Hentrich Verlag)
    "Im Laufe seines Lebens hatte mein Vater vier Staatsbürgerschaften. Über zehn Jahre war er staatenlos. Er wuchs mit vier Sprachen auf, lernte dann noch zwei. Geboren im Habsburger Reich, aufgewachsen im Königreich Rumänien, gefangen in der Sowjetunion, folgte er seiner Frau in die DDR und wurde am Ende seines Lebens Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Die einzige Kontinuität war und blieb seine Jüdischkeit. Vielleicht war das seine wahre und einzige Heimat..."
    Anja Schindler, selbst im Verbannungsort ihrer Eltern aufgewachsen, erzählt das außergewöhnliche Leben ihres Vaters, der dem Holocaust entkam und Häftling im Gulag wurde. Sie folgt seinen Spuren: von den Karpaten durch Osteuropa bis nach Mittelasien und den Nahen Osten.
    Ort
    Lindenfels Westflügel, Saal, Hähnelstraße 27, 04177, Leipzig (West)
    Eintritt
    Abendkasse
    10,- Euro (erm. 6,- Euro)
    Karte

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