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Gespräch

Umbruchserfahrungen. Geschichten des deutschen Wandels von 1990 bis 2020

Veranstalter: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Kurzbeschreibung

Buchvorstellung und Gespräch
Mit dem Herausgeber und Autor Prof. Dr. Michael Hofmann

Beschreibung

„Umbruchserfahrungen. Geschichten des deutschen Wandels von 1990 bis 2020“ Buchvorstellung und Gespräch Mit dem Herausgeber und Autor Prof. Dr. Michael Hofmann, der Autorin Prof. Dr. Sylka Scholz und dem Autor Prof. Dr. Dieter Rink Moderation: Antonie Rietzschel (Journalistin, Süddeutsche Zeitung) Die Geschichten in diesem Buch handeln nicht von der DDR und nicht von der friedlichen Revolution des Jahres 1989. Sie erzählen vielmehr Ge-schichten des Wandels von 1990 bis 2020. Mit großer Sensibilität für Umbruchserfahrungen werden lebensnahe Geschichten des Widerstandes und der Proteste, der Treuhand, des Wandels der Geschlechterrollen oder der bildenden Kunst im Vereinigungsprozess erzählt. Aber auch der gesamtgesellschaftliche Wandel, die Rolle der Eliten und der populären Geschichtsinterpretationen der letzten dreißig Jahre, in denen sich Deutschland zu einem wirtschaftlich dynamischen, polarisierten Land entwickelt hat, werden in den Blick genommen. In diesem Buch präsentieren elf ostdeutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Version der Vereinigungsgeschichte. Prof. Dr. Michael Hofmann, geboren 1952 in Leipzig, studierte Kultur- und Kunstwissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig, arbeitete an der Karl-Marx-Universität, promovierte und habilitierte sich dort. Er war von 2001 bis 2011 Geschäftsführer eines Sonderforschungsbereiches zur Transformationsforschung an den Universitäten Jena und Halle, danach Geschäftsführer des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 2007 ist er außerplanmäßiger Professor für Soziologie an der TU Dresden. Lehrt und arbeitet zur Transformationsforschung, Erforschung sozialer Milieus, zu Festen und Feiern und zur Kultur- und Alltagsgeschichte. Prof. Dr. Sylka Scholz, geboren 1964, erlernte den Beruf einer Fachverkäuferin, studierte an der Fachschule für Klubleiter in Meißen-Siebeneichen und arbeitete als Jugendklubleiterin in Quedlinburg. Nach der politischen Wende studierte sie Kulturwissenschaft und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam und promovierte sich dort 2004. Sie arbeitete an den Universitäten in Hildesheim und Dresden und habilitierte sich 2009 an der TU Dresden. Seit 2014 ist sie Professorin für Qualitative Methoden und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und lehrt und forscht zu Geschlechterverhältnissen in Ost- und Westdeutschland sowie Osteuropa, zum Wandel von Männlichkeiten sowie Familien- und Liebesformen mit unterschiedlichen Methoden der qualitativen Sozialforschung. Prof. Dr. Dieter Rink, geboren 1959 in Treuenbrietzen, studierte Kulturwissenschaft an der Karl-Marx-Universität Leipzig und promovierte 1990 in Leipzig. Von 1991 bis 1994 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin. Seit 1994 arbeitet er als Stadtsoziologe am Umweltforschungszentrum Leipzig und ist seit 2013 Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind nachhaltige Stadtentwicklung und urbane Transformationen, urban Governance, soziale Bewegungen und Protest; Stadtnatur und Stadtökologie, Wohnen und kommunale Wohnungspolitik.

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