Leipzig liest extra - Details zur Veranstaltung

Lesung und Gespräch

L3 Lange Leipziger Lesenacht

Veranstalter: ClaraPark, Leipziger Buchmesse, S. Fischer Verlag, Moritzbastei

Kurzbeschreibung

Die Nacht der neuen deutschsprachigen Literatur in der Moritzbastei mit Jean Peters

Beschreibung

Wenn die Hoffnung stirbt, geht's trotzdem weiter Als sich abzeichnete, dass die Rechten auf dem Vormarsch sind, als Klimaforscher*innen vor den Folgen exponentiellen Wachstums warnten und alle weitermachten wie bisher, da verspürte Jean Peters das Gefühl politischer Ohnmacht. Um dem zu entkommen, gründete er zusammen mit Gleichgesinnten das Peng! Kollektiv: Mit Fakes, Subversion und Ironie brechen sie die Krusten der Macht auf. Klug, witzig, reflektiert und unterhaltsam erzählt Jean Peters, wie sie Shell und Vattenfall in den Panikmodus versetzen, Webseiten von Waffenhändler*innen hacken oder Menschen zur Flucht innerhalb Europas verhelfen. Und während sein pessimistisches Ich ihn immer wieder daran erinnert, dass Hoffnung der erste Schritt auf der Straße der Enttäuschung ist, sucht sein optimistisches Ich stets nach neuen Trampelpfaden. Denn wenn die Hoffnung stirbt, geht es trotzdem weiter… Zweifelsfrei ist das Buch eine wichtige Lektüre für alle, die schon politisch aktiv sind oder es werden wollen. Jean Peters, Jahrgang 1984, ist Journalist und Aktionskünstler. Er hat in London und Berlin Politikwissenschaften studiert und das medientaktische Kollektiv Peng! gegründet, mit dem er regelmäßig Unternehmen unterwandert, auf mehreren Kunst-Biennalen ausstellt und das mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde. 2018 war er Mitbegründer der NGO Seebrücke und war 2019 für das Recherchezentrum Correctiv undercover in der Klimaleugnerszene. Jean Peters lebt in Berlin.

Mitwirkende/Autoren: