Leipzig liest extra - Details zur Veranstaltung

Lesung und Gespräch

KrimiClub im Landgericht

Veranstalter: Bertelsmann, Bastei Lübbe, Heyne Verlag, Suhrkamp Verlag, Goldmann Verlag, Verein Kunst und Justiz im Landgericht Leipzig e. V.

Kurzbeschreibung

Begrüßung durch den Richter a.D. Gerulf Mende

Christa von Bernuth: Tief in der Erde (Goldmann) | Simone Buchholz: River Clyde (Suhrkamp) | Horst Eckert: Die Stunde der Wut (Heyne) | Tom Roth: Welt ohne morgen (Lübbe)

Beschreibung

Christa von Bernuth: Tief in der Erde 1981, ein Dorf in Oberbayern. Die zehnjährige Annika Schön ist mit dem Fahrrad auf dem Heimweg von einer Freundin, doch sie kommt nie zu Hause an. Tage des qualvollen Wartens verstreichen, bis die Polizei einen erschütternden Fund macht – eine Kiste, vergraben im Wald, darin die Leiche des Mädchens, das dort erstickt ist. Eine mögliche Spur in das nahe gelegene Internat wird nur halbherzig verfolgt. Jahre später verurteilt man einen Verdächtigen, doch es bestehen Zweifel an seiner Täterschaft. Basierend auf dieser wahren Geschichte und ihren eigenen Recherchen hat Christa von Bernuth, selbst ehemalige Internatsschülerin, einen Roman geschrieben, der den alten Fall neu aufrollt – auf der Suche danach, was damals wirklich geschah. Christa von Bernuth ist Schriftstellerin und Journalistin. Ihre Kriminalromane „Die Stimmen", „Untreu", „Damals warst du still" und „Innere Sicherheit" wurden mit Mariele Millowitsch und Hannah Herzsprung in den jeweiligen Hauptrollen verfilmt und in mehrere Sprachen - unter anderem ins Schwedische, Holländische und Russische - übersetzt. „Tief in der Erde" ist ihr erster Roman, der von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde. Christa von Bernuth lebt mit ihrem Mann in München. Simone Buchholz: River Clyde Staatsanwältin Chastity Riley haut ab nach Glasgow. Da ist dieser Brief von einem Anwalt, der sie in die Geburtsstadt ihres Ur-Urgroßvaters lockt. Außerdem ist ihr Leben in Hamburg in einer traurigen Sackgasse angelangt. In der rauen, schottischen Stadt trifft sie Tom, der den Schlüssel zum Familiengeheimnis der Rileys kennt. Davon hatte sie immer eine Ahnung, aber sie wagte nie, sich den schmerzhaften Wahrheiten zu stellen. Jetzt helfen ihr Whisky und ein paar Gespenster dabei, es doch zu tun. Simone Buchholz, geboren 1972 in Hanau, zog 1996 nach St. Pauli, wegen des Wetters. Sie wurde auf der Henri-Nannen-Schule zur Journalistin ausgebildet und schreibt seit 2008 Kriminalromane. Für ihre Chastity-Riley-Reihe wurde sie mit dem Radio-Bremen-Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Deutschen Krimipreis und dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet. Horst Eckert: Die Stunde der Wut Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht. Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehe-maligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde. Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen und blanker Wut. Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die „Tagesschau". 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe". Seine Romane gelten als „im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit" (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem „Marlowe-Preis“ und dem „Friedrich-Glauser-Preis“ ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt. Tom Roth: Welt ohne morgen Tom Roth lebt nahe der Küste und liebt die Berge. Er arbeitete als Journalist, TV-Experte, Dozent und ist heute tätig als Rechtsanwalt und Notar. An der Universität forschte er zum Thema Klimawandel und CO2-Zertifikate. Seine bislang unter anderem Namen veröffentlichten Thriller sind weltweit übersetzt und erfolgreich.

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